Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
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Deutschland ist eines der letzten Länder Europas ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen. Doch der Druck wächst – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. In den kommenden ein bis drei Jahren wird ein Tempolimit kaum noch zu vermeiden sein.
Warum es wohl 140 km/h werden
Ein strenges Limit von 120 km/h ist politisch derzeit schwer durchsetzbar. Vor allem CDU, CSU und FDP stehen traditionell dagegen. Deshalb zeichnet sich ein Kompromiss ab:
Ein Tempolimit von 140 km/h,
politisch vermittelbar als „maßvoll“,
mehr Sicherheit ohne drastischen Freiheitsverlust,
anschlussfähig für eine breite Mehrheit.
Die entscheidenden Gründe
Europa übt Druck indirekt aus Deutschland ist die Ausnahme. Einheitliche Regeln, Klimaziele und Verkehrssicherheit führen zu wachsendem Anpassungsdruck.
Foto von Hans-Heinrich Behrens*
Mehr Sicherheit Hohe Geschwindigkeiten bedeuten längere Bremswege und schwerere Unfälle. Ein Tempolimit senkt Unfallzahlen und Todesrisiken.
Energie und Kosten Schnelles Fahren erhöht den Verbrauch massiv – bei Verbrennern und E-Autos. Ein Limit wirkt sofort wie ein Sparprogramm.
Klimaziele Der Verkehrssektor hinkt hinterher. Ein Tempolimit ist eine der einfachsten Maßnahmen zur CO₂-Reduktion – ohne Investitionen.
Wirtschaftlicher Wandel Die Autoindustrie setzt zunehmend auf Effizienz und Elektromobilität. Moderate Geschwindigkeiten passen besser zu Reichweite und EU-Vorgaben.
Besserer Verkehrsfluss Geringere Geschwindigkeitsunterschiede stabilisieren den Verkehr und können Staus reduzieren.
Gesellschaftlicher Wandel Jüngere Generationen legen weniger Wert auf Höchstgeschwindigkeit, dafür mehr auf Sicherheit und Umwelt.
Warum es bald kommt
Das Thema ist politisch sensibel, daher wird kein radikaler Schnitt erfolgen. Wahrscheinlich kommt ein Tempolimit als Teil eines größeren Verkehrspakets – schrittweise und moderat.
Resümee
Das Tempolimit ist keine Frage mehr des „Ob“, sondern des „Wie“. Der Druck aus Europa, Klimapolitik, Sicherheit und Wirtschaft wächst.
Ein Einstieg über 140 km/h ist der wahrscheinlichste Weg – als Kompromiss zwischen Freiheit und Verantwortung.
Während Deutschland weiter über fossile Übergangslösungen diskutiert, hat Südkorea längst gehandelt. Der aktuelle Bericht aus dem koreanischen Medium donga zeigt klar: Die Regierung in Seoul zieht die Konsequenzen aus der Energiekrise – und setzt auf einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien.
Warum? Weil Südkorea besonders stark von Energieimporten abhängig ist. Öl, Gas und Kohle kommen größtenteils aus dem Ausland. Die Folge: extreme Preisschwankungen, wirtschaftliche Risiken und politische Abhängigkeiten. Genau diese Verwundbarkeit will das Land jetzt beenden.
Die Antwort ist eindeutig: Solar- und Windkraft werden massiv ausgebaut. Staatliche Programme fördern Investitionen, Unternehmen werden eingebunden, und die Energieversorgung soll Schritt für Schritt unabhängiger werden. Ziel ist nichts weniger als eine stabile, sichere und langfristig günstige Energieversorgung.
Und Deutschland? Hier erleben wir das Gegenteil. Statt den Turbo bei den Erneuerbaren zu zünden, wird gebremst. Neue Gesetze, politische Prioritäten und die Nähe zur fossilen Lobby sorgen dafür, dass Gas weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Doch genau das ist der Fehler.
Denn fossile Energie bedeutet immer Abhängigkeit. Von Lieferländern, von geopolitischen Krisen und von unkontrollierbaren Preisen. Wer heute auf Gas setzt, verlängert diese Abhängigkeit künstlich – und gefährdet damit die wirtschaftliche Zukunft.
Südkorea zeigt, wie es anders geht. Das Land erkennt: Nur erneuerbare Energien schaffen echte Unabhängigkeit. Sie sind nicht nur klimafreundlich, sondern auch ein entscheidender Standortfaktor. Günstiger Strom wird in Zukunft darüber entscheiden, wo Industrie produziert und Arbeitsplätze entstehen.
Die zentrale Botschaft lautet daher: Wer jetzt nicht handelt, verliert. Deutschland riskiert, den Anschluss zu verlieren – wirtschaftlich und technologisch.
Deshalb brauchen wir dringend eine Kehrtwende in der Energiepolitik. Der Ausbau von Solar- und Windenergie muss beschleunigt werden. Bürokratische Hürden müssen fallen. Und die politische Unterstützung darf nicht länger den fossilen Energien gelten.
Denn eines ist klar: Die nächste Energiekrise kommt bestimmt. Die Frage ist nur, ob wir dann vorbereitet sind – oder wieder abhängig.
Wer Druck auf die Bundesregierung und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche machen will, kann hier die Petition „Rettet die Erneuerbaren Energien!“ unterschreiben:
Oder komm zu einer der Großdemos für die erneuerbaren Energien am 18.04:
„Wir Verbraucher zahlen 6-mal für die fossile Energie“ – ein Satz, der zunächst übertrieben klingt, bei genauerem Hinsehen jedoch erschreckend real ist. Denn fossile Energie ist nicht nur an der Zapfsäule oder auf der Heizkostenabrechnung teuer. Sie belastet uns an vielen Stellen gleichzeitig – oft unsichtbar und langfristig.
Der erste Kostenblock entsteht bereits vor der eigentlichen Nutzung: der Aufbau der Infrastruktur. Pipelines, Raffinerien, Tanklager und Kraftwerke werden über Jahre hinweg aufgebaut und finanziert. Diese Investitionen werden letztlich in die Preise einkalkuliert und auch durch staatliche Mittel unterstützt – also durch Steuergelder.
Der zweite Kostenfaktor sind direkte und indirekte Subventionen während der Nutzung. Fossile Energieträger profitieren seit Jahrzehnten von steuerlichen Vorteilen, staatlichen Förderungen und politischen Rahmenbedingungen, die ihre Nutzung künstlich günstig erscheinen lassen. Doch „günstig“ ist hier nur eine Illusion – die Rechnung wird an anderer Stelle präsentiert.
Drittens folgen die sogenannten Nachlaufkosten: Rückbau von Anlagen, Renaturierung zerstörter Flächen oder – besonders drastisch – die jahrzehntelange Finanzierung von Zwischen- und Endlagern bei der Atomkraft. Diese Kosten werden häufig nicht von den Verursachern getragen, sondern auf die Allgemeinheit abgewälzt.
Viertens entstehen massive Umweltschäden. Klimawandel, Extremwetter, Luftverschmutzung und gesundheitliche Folgen führen nicht nur zu steigenden staatlichen Ausgaben, sondern auch zu höheren Versicherungsbeiträgen. Auch diese Kosten tragen wir – als Verbraucher und als Gesellschaft.
Fünftens: Die fossile Lobby schützt ihr System aktiv. Dezentrale Energieformen wie private Photovoltaikanlagen oder kommunale Windräder werden politisch und regulatorisch oft benachteiligt, ausgebremst oder wirtschaftlich unattraktiver gemacht. So bleibt die Abhängigkeit von fossilen Strukturen künstlich bestehen.
Und schließlich der sechste Punkt: Steuervermeidung. Große Energiekonzerne nutzen internationale Konstruktionen wie Lizenzverträge oder Gewinnabführungen ins Ausland, um ihre Steuerlast in Deutschland zu minimieren. Gewinne werden verschoben – die Belastung bleibt hier.
Das Ergebnis ist ein perfides System: Der Verbraucher zahlt mehrfach – direkt an der Tankstelle, indirekt über Steuern und zusätzlich über steigende Versicherungsbeiträge und Lebenshaltungskosten. Gleichzeitig profitieren Konzerne und politische Unterstützer von einem System, das auf fossiler Abhängigkeit basiert.
Wer also behauptet, die Energiewende sei zu teuer, sollte sich fragen: Wie teuer ist es wirklich, am Alten festzuhalten?
Die Abartigkeit der CDU/CSU wird nur noch durch die FDP und AfD übertroffen.
Eine Frage zum Schluss:
Gehörte bei der damaligen Vergütung von Friedrich Merz nicht auch eine Aktienbeteiligung, Optionen oder Optionsscheine an BlackRock zur Bezahlung?
Wäre es denn dann nicht leicht erklärbar, warum Friedrich Merz weiter ein mittelbarer Lobbyvertreter von Atomenergie, Energiekonzerne und der fossilen Lobby bleibt?
Oder hat er solche Beteiligungen selbst erworben und auf Frau und Kinder übertragen?
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-
Ausgerechnet auf einer Öl- und Gaskonferenz in Texas stellt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche das EU-Klimaziel 2050 infrage.
Klimaschutz sei zu teuer, so ihre Botschaft. Doch genau das ist wirtschaftlich betrachtet eine gefährliche Verdrehung der Realität.
Nicht der Klimaschutz ist zu teuer – das Festhalten an fossilen Energien ist es.
Ki-generiert Katherina Reiche.
Das Potsdam Institute for Climate Impact Research hat errechnet, dass sich die globalen Klimaschäden bis 2049 auf mehr als 30.000 Milliarden US-Dollar summieren könnten. Gleichzeitig könnte das weltweite Bruttoinlandsprodukt um rund 17 Prozent einbrechen. Die Kosten eines konsequenten Klimaschutzes lägen dagegen etwa sechsmal niedriger. Wer also behauptet, Klimaschutz sei unbezahlbar, ignoriert die wahren Kosten des Nichtstuns.
Ki-generiert.
Auch die Energiekrise 2022 hat gezeigt, wie zerstörerisch fossile Abhängigkeit wirkt. Deutschland musste damals fast 70 Milliarden Euro an zusätzlichen Importkosten für fossile Energien tragen. Gleichzeitig war diese Krise für mehr als die Hälfte der europäischen Inflation mitverantwortlich. Teures Gas trieb Strompreise, Produktionskosten und Verbraucherpreise nach oben. Fossile Energie ist kein Sicherheitsanker, sondern ein Preisrisiko.
Die Internationale Energieagentur (IEA) kommt zu einem gegenteiligen Befund zu Reiches Kurs: Der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien hat europäische Verbraucher zwischen 2021 und 2023 um rund 95 Milliarden Euro entlastet. Zusätzlicher Strom aus Wind- und Solaranlagen senkte den Einsatz teurer Gaskraftwerke. Genau das drückte in Zeiten hoher Gaspreise den Strompreis nach unten. Erneuerbare Energien schützen also nicht nur das Klima, sondern auch Geldbeutel, Industrie und Wohlstand.
Wer diesen Ausbau bremst, handelt daher nicht wirtschaftlich vernünftig, sondern wirtschaftlich fahrlässig. Immer deutlicher entsteht der Eindruck, dass Katherina Reiche die erneuerbaren Energien politisch zurückdrängen will, während sie zugleich auf Gas setzt – obwohl genau dieses Gas Deutschland teuer, abhängig und krisenanfällig gemacht hat. Das ist keine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik, sondern eine Rückkehr in die fossile Sackgasse.
Besonders brisant ist dabei: Während Unternehmen, Investoren und viele industrielle Akteure längst verstanden haben, dass erneuerbare Energien ein echter Standortvorteil sind, wirkt Reiches Kurs wie ein Bremsmanöver aus der Vergangenheit. Regionale Strommodelle, Energy Sharing, Smart-Meter-Rollout und der beschleunigte Ausbau von Wind- und Solarenergie könnten Deutschland günstiger, unabhängiger und wettbewerbsfähiger machen. Doch stattdessen sendet die Ministerin Signale, die Gaslobby und fossile Interessen stärken.
Damit entwickelt sich Katherina Reiche immer mehr zu einem politischen Umweltmonster der fossilen Ära: Sie stellt Klimaziele infrage, verharmlost die wirtschaftlichen Schäden der fossilen Abhängigkeit und gefährdet eine Energiepolitik, die Deutschland eigentlich stabiler und moderner machen müsste. Wer heute erneuerbare Energien ausbremst, bremst nicht nur Klimaschutz aus, sondern auch Innovation, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Vernunft.
Die politische Antwort müsste deshalb genau umgekehrt lauten: Die Sonne muss in den Tank, der Wind in die Industrie. Deutschland braucht nicht weniger Energiewende, sondern mehr Tempo beim Ausbau heimischer erneuerbarer Energien. Denn erneuerbare Energien sind keine Ideologie, sondern die günstigste, sicherste und modernste Form von Wirtschaftspolitik.
Resümee: Wer heute Gas schönredet und das Klimaziel 2050 infrage stellt, handelt nicht im Interesse des Landes, sondern im Interesse einer fossilen Vergangenheit. Katherina Reiche steht damit nicht für Zukunft, sondern für Rückschritt – mit potenziell gewaltigen Kosten für Klima, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Abartigkeit in den Nicht-Aktivitäten der CDU/CSU ist nur noch durch die FDP und AfD zu überbieten.
Seit rund knapp 2 Jahren (1,75 Jahren) fahre ich jetzt den Vollstromer Audi Q8-55 e-tron.
Ja, kein Leichtgewicht mit 405 PS. Wer jetzt aber etwas redet,“der ist viel zu schwer“, der sollte einmal bis zum Ende lesen oder die Fotos mit Kommentaren anschauen.
Carport mit Photovoltaik zum Laden des Vollstromer für durchschnittlich 55-65 km pro Tag im Jahresdurchschnitt
Ja, ich habe eine Photovoltaikanlage auf dem Carport. Und das ist Salz in der Suppe oben drauf.
Aber auch ohne Photovoltaik ist ein Vollstromer interessant.
Hier eine kleine Übersicht.
Audi Q8 55 e-tron: Fahrkosten für 15.000 km: 1.020 Euro
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abzüglich: Überstromvergütung: 227 Euro
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Netto: 793 Euro
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abzüglich Steuerbefreiung: 276 Euro
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Abzüglich THG-Prämie: 180 Euro
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Kosten je 100 km: 2,25 €
Pro Monat bei 15.000 km Jahresleistung: 28,96 Euro
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Jetzt zum Verbrenner:
1.500 Liter für 15.000 km
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2625 Euro für Sprit
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Zuzüglich KfZ-Steuer: 276 Euro
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Zuzüglich Ölwechsel: 390 Euro
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21,94 Euro je 100 km
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Verbrenner fast 10 mal so teuer!
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Verbrenner oder Hybrid ist teurer als Vollstromer.
Beim Q8-55 etron war der Preisunterschied bis zu 7.400 Euro
Ok, eines fehlt:
Nicht jeder kann sich Photovoltaik auf sein Carport setzen. Der Unterschied ist trotzdem erheblich zu Gunsten des Vollstromers.
Übrigens: Die Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage wird sich nach rund 5 Jahren amortisieren.
Und:
Das Akku des Vollstromers hat eine Lebensdauer von 700.000 bis 850.000 km und wandert dann als Stromspeicher aus dem PkW.
Sollte jemals ein Teil des Akkus defekt sein, kann diese einzelne Zelle getauscht werden (so ähnlich wie ein Dellendoktor eine Beule repariert).
Erst nachdem das Akku unter 40% leistet, wandert es in die Wiederverwertung und kann heute zu 95 bis 97 % wiederverwertet werden.
Und was passiert beim Auswärtsladen? Ja, dreimal hatte ich auswärts geladen. Das waren 85 Euro, die ich vergessen hatte. Und das dauerte gerade mal jeweils 35 Minuten. Dafür das ganze Jahr nicht an der Tankstelle tanken müssen.
Zeitersparnis für mich? Ja, auf das ganze Jahr schon!
Werner Hoffmann – Demokrat der Mitte, weil Demokratie bedeutet, Machtmissbrauch aufzudecken und Transparenz herzustellen.
Das System hinter Söders Fleisch-Politik
Markus Söder PRO Fleischindustrie Pro Bay. Bauernverband, Pro McDonald & Co. damit die Deutschen früher krepieren und die Pflege- und Rentenversicherung entlastet wird. (ki-generiert) Satire muss sein.
Markus Söder inszeniert sich gerne als Kümmerer der kleinen Leute. Doch hinter den Kulissen pflegt er enge Kontakte zur Fleisch- und Landwirtschaftslobby. Sein Ziel:
Wählerbindung durch das Spiel mit Emotionen rund um Tradition und Bayerische Lebensart.
Markus Söder PRO Fleisch im Namen des bay. Bauernverbandes, im Namen der Milch- und Butterlobby – KI-generiert – Ein bisschen Satire muss sein. Guten Appetit Herr Ministerpräsident Söder.
Während Wissenschaftler seit Jahren vor den massiven Methan-Emissionen durch Massentierhaltung warnen, blockiert Söder Klimaschutzauflagen für die Agrarindustrie.
Parallel schiebt er das Märchen von der linken Verbotskultur vor – um sich als Schutzpatron von Fleisch, Wurst und Bratensauce darzustellen.
Die enge Achse CSU – Bayerischer Bauernverband – Fleischindustrie
Günther Felßner Präsident des Bay. Bauernverband Butter-Schock im Supermarkt: Diese Margarinen ruinieren Klima & Gesundheit – und das sind die echten Öko-Helden!
Bayerischer Bauernverband (BBV) als Lobbyzentrum: Söder tritt regelmäßig auf Veranstaltungen des BBV auf. Der Verband gilt als Sprachrohr der Fleischindustrie und setzt sich konsequent gegen schärfere Umwelt- und Tierschutzauflagen ein. Die CSU übernimmt diese Positionen häufig nahezu wortgleich.
Blockade von Tierwohl-Standards: Wenn im Bundesrat strengere Regeln für Massentierhaltung oder Tierwohl diskutiert werden, ist Bayern vorne dabei, sie abzuschwächen oder zu verzögern – ein klarer Erfolg für die Fleischlobby.
Konkretes Beispiel: Bei der Verschärfung der Düngeverordnung 2020, die strengere Vorgaben für Gülleausbringung und tierhaltungsnahe Emissionen vorsah, stemmte sich Bayern gegen die Pläne und verzögerte die Umsetzung trotz EU-Druck und drohender Strafzahlungen. In der Folge wurden Ausnahmen und Übergangsfristen durchgesetzt, die große Betriebe schonten, statt Tierwohl und Umweltschutz konsequent zu stärken.
Agrardiesel und Subventionen: Die CSU verteidigt hartnäckig Steuervergünstigungen und Subventionen für konventionelle Fleischproduktion, obwohl die ökologischen Schäden erheblich sind. So wird ein überholtes System politisch stabilisiert, das Klima und Böden belastet.
Inszenierung mit bayerischer Lebensart: Auf Volksfesten nutzt Söder Schweinshaxe und Weißwurst als politisches Symbol. Fleisch wird zur kulturellen Identität erhoben – und damit geschickt gegen Reformen abgeschirmt.
Das Kalkül hinter der Fleischpolitik
Hinter dieser Pose steckt knallharter Lobbyismus: Die CSU ist tief verflochten mit den Interessen der Fleischindustrie und des Bayerischen Bauernverbands.
Es geht weniger um Bürgernähe, sondern vor allem um Machterhalt durch die Mobilisierung konservativer Wählergruppen.
Das Muster ist klar: Provokation, Verzerrung und Opferrolle – nach dem Rezeptbuch der AfD, nur geschickter verpackt.
Die Tradwife des bayerischen Kabaretts – Monika „AfD“ Gruber – schreibt auf X, sie fahre ihren Verbrenner, bis er auseinanderfällt. Anlass ist ein Satz von Cem Özdemir, dass das Auto der Zukunft elektrisch fährt und wer das ignoriert, Arbeitsplätze gefährdet.
Als Beleg für ihre Verbrennertreue liefert sie eine Mängelliste aus dem eigenen SUV: Heizung und Navi ausgefallen, Sitz- und Lenkradheizung spinnen, einmal startet der Wagen minutenlang nicht. Und dann der Klassiker: Mit einem E-Auto wäre alles noch schlimmer. Dazu ein Spruch über Elektroschrott und Abschleppen mit dem Traktor
Das ist nicht nur technisch wirr. Es ist politisch praktisch. Denn wenn ein moderner Verbrenner wegen Softwareproblemen zickt, ist die Schlussfolgerung nicht die Rückkehr zur Vorgängergeneration.
Die Schlussfolgerung lautet: bessere Qualität, klare Standards und weniger Ausreden. Es ist auch kein Argument gegen E-Autos, wenn ausgerechnet das fossilste Produkt längst selbst zur rollenden Elektronik geworden ist. Der Verbrenner ist heute ein Computer auf Rädern – nur zusätzlich mit Abgasen.
Und dann kommt der Teil, den manche Medien zu gern als Entertainment behandeln: Kulturkampf statt Fakten. Ein wütender Post wird zur Story, als wäre das Relevanz und nicht bloß Reichweite für konventionelle Interessen. Die profitieren doppelt. Erst wird die Debatte emotionalisiert. Dann wird jede Verzögerung als gesunder Menschenverstand verkauft.
Währenddessen laufen die Märkte weiter, die Konkurrenz elektrifiziert, und die Klimakatastrophe interessiert sich nicht für bayerische Befindlichkeiten.
Wer heute noch Verbrennerromantik als Mut verkauft, verkauft vor allem eines: Zeit. Für die, die am lautesten am Gestern verdienen.
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Für mich ist Monika Gruber nicht mehr als bemitleidenswert.
Sie macht die weibliche Hansi in allen Gassen, damit sie noch ein bisschen das Publikum begeistern kann, dass ihr noch folgt.
Vorsorge und Selbsthilfe in verschiedenen Krisensituationen
Nicht nur ein Unfall oder eine Krankheit mit anschließender Geschäftsunfähigkeit können einen Notfall verursachen.
Ein Notfallordner mit
Generalvollmacht inklusive Vorsorgevollmacht,
Notariell beurkundeten Testament,
Sorgerechtsverfügung, wenn minderjährige Kinder vorhanden sind,
Kopie oder Original wichtiger Unterlagen (Kreditkarten, Personalausweis, Reisepass, Impfpass, verschlüsselte Kennwortübersicht aller Konten
ist eine wichtige Grundlage. Im Laptop eingescannte oder sonst digital gespeicherte Dokumente bringen nichts, da viele Unterlagen im Original irgendwann einmal benötigt werden.
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Aber auch andere Situationen machen eine persönliche Notfallvorsorge unumgänglich.
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Krisen können jederzeit auftreten – sei es durch Naturkatastrophen wie Unwetter und Hochwasser oder durch technische Zwischenfälle wie Stromausfälle.
Ein umfassender Notfallplan und präventive Maßnahmen können helfen, sich selbst und anderen in Notsituationen beizustehen.
Dieser Artikel gibt Ihnen einen Einblick in die wichtigsten Maßnahmen zur Krisenvorsorge und Selbsthilfe.
Grundwissen für die Krisenbewältigung
1. Das eigene Wohnumfeld kennen
Ein fundiertes Wissen über die Umgebung kann entscheidend sein, um im Ernstfall schnell und effizient zu reagieren. Dazu gehören folgende Überlegungen:
Naturgefahren: Gibt es in der Nähe fließende Gewässer, die ein Hochwasserrisiko bergen?
Industrie & Gefahrenstoffe: Befinden sich Betriebe in der Nähe, die in Krisensituationen besondere Gefahren darstellen könnten?
Überschwemmungsgefahr: Gab es in der Vergangenheit Überschwemmungen durch Starkregen?
Brandschutz: Sind Rauchmelder und Feuerlöscher vorhanden? Sind Rettungswege und Fluchttüren frei zugänglich?
Zudem sollte man sich mit Fluchtwegen und Rettungsmöglichkeiten vertraut machen. Dazu gehört die Kenntnis von höhergelegenen Orten und sicheren Wegen dorthin.
2. Gemeinschaftliche Hilfe in Notfällen
Krisensituationen lassen sich besser bewältigen, wenn eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarn oder Freunden besteht. Überlegen Sie, wer im Notfall helfen kann und tauschen Sie wichtige Kontaktdaten aus.
3. Frühzeitige Krisenwarnungen nutzen
Je früher man von einer Krise erfährt, desto besser kann man reagieren. Es gibt verschiedene Warnsysteme, die genutzt werden sollten:
Warn-App NINA: Kostenlose App mit aktuellen Warnungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Durchsagen von Feuerwehr und Polizei: Offizielle Informationen über Lautsprecherdurchsagen.
Sirenen: Im Landkreis Ludwigsburg gibt es bereits ein Sirenennetz im Aufbau, das zwei Signalarten nutzt:
Warnung: Ein- und abschwellender Heulton (1 Minute) → Sofort Schutz suchen, Fenster und Türen schließen, Medien verfolgen, Nachbarn informieren.
Entwarnung: Dauerton (1 Minute) → Gefahr vorüber.
Weitere Informationen sind beispielsweise auch auf der Internetseite des Landkreises Ludwigsburg abrufbar.
4. Notrufnummern speichern
Legen Sie die wichtigsten Notrufnummern als Merkzettel in der Nähe Ihres Telefons oder speichern Sie sie im Handy:
Polizei: 110
Feuerwehr & Rettungsdienst: 112
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
Giftnotruf Freiburg: 0761 19240
Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Bei einem Notruf ist es wichtig, klare Informationen bereitzustellen:
WO ist der Unfallort?
WAS ist passiert?
WER ruft an?
WARTEN auf Rückfragen der Einsatzkräfte.
Private Notfallvorsorge
Jeder sollte für den Ernstfall gerüstet sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt einen Vorrat für mindestens 10 Tage.
1. Lebensmittel- und Wasservorräte
Ein Notvorrat sollte aus haltbaren Lebensmitteln bestehen, die ohne Kühlung lagerfähig sind. Dazu gehören:
Trinkwasser: 2 Liter pro Person und Tag (empfohlen: 20 Liter für 10 Tage)
Grundnahrungsmittel: Nudeln, Reis, Kartoffeln (3,5 kg pro Person)
Gemüse & Hülsenfrüchte: Dosen oder getrocknete Produkte (4 kg pro Person)
Obst & Nüsse: Lang haltbare Produkte wie Trockenobst oder Dosenfrüchte (2,5 kg pro Person)
Milchprodukte: H-Milch, Milchpulver (2,6 kg pro Person)
Fleisch, Fisch & Eier: Dosenfleisch, getrocknete Eier (1,5 kg pro Person)
Fette & Öle: Pflanzliche Öle, Butter (0,357 kg pro Person)
Campingausrüstung: Spirituskocher mit Brennmaterial (nur im Freien benutzen!), Batteriebetriebene Rundfunkgeräte.
3. Notfallrucksack für Evakuierung
Falls Sie das Haus kurzfristig verlassen müssen (z. B. wegen Hochwasser oder Feuer), sollte ein Notfallrucksack bereitstehen mit:
Persönlichen Medikamenten
Behelfsmäßiger Schutzkleidung
Unterwäsche, warme Kleidung
Gummistiefeln und festem Schuhwerk
Essen & Trinken für einige Stunden
Arbeits- und Schutzhandschuhe
Wichtige Dokumente (z. B. Ausweis, Versicherungspapiere)
Fotokopien wichtiger Unterlagen
Fazit: Gut vorbereitet ist halb gerettet
Die richtige Vorbereitung kann in einer Krise überlebenswichtig sein. Wissen über das eigene Wohnumfeld, Vorräte für den Notfall und eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarn helfen, schwierige Situationen sicherer zu bewältigen. Nutzen Sie moderne Warnsysteme und speichern Sie Notfallkontakte, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.
Wer vorbereitet ist, kann nicht nur sich selbst, sondern auch anderen helfen
Vorsorge und Selbsthilfe in Krisensituationen – Teil 2
Nachdem wir bereits wichtige Grundlagen der Krisenvorsorge sowie private Notfallmaßnahmen behandelt haben, gehen wir nun gezielt auf das richtige Verhalten bei akuten Gefahrenlagen wie Bränden, Unwettern und Hochwasser ein.
1. Was tun bei einem Brand?
Ein Brand kann sich innerhalb weniger Minuten ausbreiten. Betroffenen bleiben oft nur etwa 120 Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen. Daher ist es entscheidend, sich auf solche Situationen vorzubereiten und im Ernstfall richtig zu handeln.
Sofortmaßnahmen bei einem Brand
Den Brandherd „im Keim ersticken“: Falls gefahrlos möglich, sollte das Feuer sofort gelöscht werden.
Achtung bei Fettbränden! Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen! Es besteht Explosionsgefahr durch Stichflammen. Stattdessen:
Elektrischen Strom ausschalten: Falls gefahrlos möglich, den Strom abschalten, um elektrische Brände zu verhindern.
Nie gegen den Wind löschen: Feuer immer von unten nach oben und von der Seite bekämpfen, um Rauch- und Stichflammen zu vermeiden.
Rauchgasvergiftung vermeiden: Verqualmte Räume sollten nur kriechend verlassen werden, da sich giftige Gase am Boden sammeln.
Falls Löschen nicht möglich ist:
Fenster und Türen schließen, aber nicht abschließen, um dem Feuer Sauerstoff zu entziehen.
Sofort den Raum verlassen.
Notruf 112 wählen und folgende Infos übermitteln:
Wo ist der Brand?
Was ist passiert?
Wer ruft an?
Warten auf Rückfragen.
Beim Verlassen des Gebäudes
Notfallgepäck (falls vorbereitet) mitnehmen.
Niemals sich oder andere in Gefahr bringen, um Gegenstände zu retten!
Alle Türen schließen (nicht abschließen!), um die Brandausbreitung zu verlangsamen.
Bei Feuerwehreintreffen den Einsatzkräften sofort Informationen über gefährdete Personen oder mögliche Explosionsgefahren geben.
2. Verhalten bei Unwettern
Unwetter treten in Deutschland immer häufiger auf und können erhebliche Schäden verursachen. Durch rechtzeitige Wetterwarnungen lassen sich viele Gefahren verringern. Warnsysteme wie die Warn-App NINA oder Wettervorhersagen des DWD sollten regelmäßig überprüft werden.
Bauliche Schutzmaßnahmen gegen Sturmschäden
Dachdeckung überprüfen und Sturmhaken befestigen.
Schneefanggitter anbringen, falls das Dach eine hohe Neigung hat.
Windrispen an Dächern sichern, um Sturmschäden zu verhindern.
Bäume auf Standfestigkeit überprüfen und umsturzgefährdete Äste entfernen.
Markisen und Überdachungen befestigen.
Gartenmöbel und Fahrräder rechtzeitig sichern.
Während eines Sturms
Im Haus
Fenster und Rollläden schließen.
Stabile Innenräume aufsuchen, Keller meiden (Gefahr durch Wassereinbruch).
Elektrische Geräte bei drohendem Blitzschlag vom Netz nehmen.
Im Freien
Offene Flächen meiden.
Schutz in Gebäuden oder unter stabilen Brücken suchen.
Bäume, Masten und Zäune meiden.
Bei Hagel Kopf und Nacken mit einer Tasche oder den Händen schützen.
Im Auto
Auto nicht unter Bäumen parken.
Falls ein Unwetter aufzieht, anhalten und im Fahrzeug bleiben, ohne metallische Teile zu berühren.
3. Hochwasser – Vorbeugung und Verhalten
Durch den Klimawandel treten Starkregenereignisse immer häufiger auf und können außerhalb von Flussgebieten zu Überschwemmungen führen. Präventive Maßnahmen helfen, Schäden zu begrenzen.
Bauliche Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser
Rückstauklappen in Abwasserleitungen installieren und regelmäßig warten.
Leistungsstarke Tauchpumpen für das Abpumpen von Wasser bereithalten.
Fliesenböden und wasserfeste Dämmmaterialien in gefährdeten Räumen nutzen.
Hausanschlusskästen sichern und Überflutungsschächte anlegen.
Tanks und Öltanks befestigen, um Umweltschäden zu vermeiden.
Notstromaggregate und Pumpen für den Betrieb im Notfall bereithalten.
Was tun, wenn Hochwasser droht?
Gefährdete Personen frühzeitig in Sicherheit bringen.
Wichtige Dokumente in wasserdichten Behältern aufbewahren.
Kellerräume und tiefliegende Bereiche meiden.
Auto auf höhergelegene Parkplätze bringen.
Notfallrucksack griffbereit halten.
Hilfe nach der Überschwemmung
Nur mit Schutzausrüstung in das Gebäude zurückkehren.
Elektrische Anlagen erst nach Prüfung wieder in Betrieb nehmen.
Trinkwasserqualität prüfen lassen.
Putz und Dämmstoffe austauschen, wenn sie durch Wasser beschädigt wurden.
Fazit: Vorbereitung rettet Leben
Brände, Unwetter und Hochwasser stellen ernsthafte Gefahren dar. Wer vorbereitet ist, kann Schäden minimieren und sich selbst sowie andere schützen. Die wichtigsten Maßnahmen umfassen:
Risikobewusstsein: Die eigene Umgebung auf Gefahren hin überprüfen.
Bauliche Maßnahmen: Haus und Garten auf Extremwetter vorbereiten.
Frühzeitige Warnungen nutzen: Apps wie NINA oder DWD-Wetterwarnungen beachten.
Richtiges Verhalten im Ernstfall: Ruhe bewahren, Feuer & Wasser meiden, auf Sicherheit achten.
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Vorsorge und Selbsthilfe in Krisensituationen – Teil 3
In diesem Abschnitt geht es um konkrete Maßnahmen zur Vorbereitung auf Hochwasser und Stromausfälle sowie das Verhalten im Ernstfall.
1. Hochwasser – Prävention und Verhalten
Hochwasser kann durch starke Regenfälle, schmelzenden Schnee oder übertretende Flüsse entstehen. Besonders durch den Klimawandel treten Starkregenereignisse häufiger auf und sorgen auch abseits großer Gewässer für Überschwemmungen.
Präventive Maßnahmen bei Hochwassergefahr
Sandsäcke, Schalbretter und wasserfeste Sperrholzplatten besorgen, um Eingänge und Fenster zu sichern.
Gefährliche Stoffe und Chemikalien außer Reichweite von Wasser lagern.
Wertvolle Gegenstände in höher gelegene Räume bringen.
Heizöltank gegen Auftrieb sichern, indem er an der Wand verankert oder mit Ballast beschwert wird.
Notvorräte und Rückstauklappen überprüfen, um unkontrolliertes Wasser aus der Kanalisation zu verhindern.
Wichtige Dokumente in wasserdichten Behältern aufbewahren.
Insektenschutzmittel bereithalten, da Hochwasser oft Mücken und andere Schädlinge ins Haus bringt.
Kinder aus dem Gefahrenbereich entfernen.
Auto auf höher gelegene Parkplätze fahren, um Wasserschäden zu vermeiden.
Wenn Hochwasser eintritt
Fenster und Türen schließen, um das Eindringen von Wasser zu minimieren.
Strom abschalten, um Kurzschlüsse und lebensgefährliche Stromschläge zu verhindern.
Häuser nicht verlassen, da schnell fließendes Wasser sehr gefährlich sein kann.
Hochwassergebiete mit dem Auto meiden, da Fahrzeuge bereits bei 30 cm Wassertiefe weggeschwemmt werden können.
Hilfe für Nachbarn und Bedürftige organisieren, aber sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Vorsicht bei einsturzgefährdeten Gebäuden und Straßen.
Nach dem Hochwasser
Abwarten, bis der Grundwasserspiegel gesunken ist, bevor man mit dem Abpumpen beginnt.
Wasserreste und Schlamm so schnell wie möglich entfernen, um Schimmelbildung zu verhindern.
Elektrik, Heizöltanks und Baustatik von Fachleuten überprüfen lassen.
Kontaminierte Lebensmittel und kaputte Möbel fachgerecht entsorgen.
Gemüse und Obst aus überfluteten Gärten nicht verzehren, da es mit Schadstoffen belastet sein kann.
2. Stromausfall – Was tun, wenn der Strom weg ist?
Stromausfälle können durch Unwetter, Sabotage oder technische Defekte verursacht werden. Besonders großflächige, langanhaltende Stromausfälle stellen eine ernste Gefahr für die Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser dar.
Vorbereitung auf einen Stromausfall
Taschenlampen und Kerzen bereithalten, um sich in der Dunkelheit orientieren zu können.
Bargeld im Haus haben, da EC-Karten und Geldautomaten ohne Strom nicht mehr funktionieren.
Notstromversorgung für Heizungen in Betracht ziehen, um Wärmeausfälle zu vermeiden.
Informationen über Notstromversorgungen und Katastrophenschutzmaßnahmen einholen.
Während eines Stromausfalls
Batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio einschalten, um aktuelle Informationen zu erhalten.
Heizungsausfall beachten:
Fenster und Türen geschlossen halten.
Räume mit Decken und Vorhängen isolieren.
Kerzen sicher nutzen (Stoßlüften nicht vergessen!).
Warme Kleidung anziehen.
Falls ein Kamin vorhanden ist, für ausreichend Brennmaterial sorgen.
Notfallmaßnahmen bei Hunger
Elektroherde funktionieren nicht – stattdessen Campingkocher oder Grill nutzen.
Kein offenes Feuer in der Wohnung verwenden! Erstickungs- und Brandgefahr!
Lebensmittel aus dem Gefrierschrank möglichst schnell verwerten, bevor sie verderben.
Kommunikation bei Stromausfall
Notrufe bevorzugt über das Festnetz oder Feuerwehrhäuser absetzen, da Handynetze schnell überlastet sein können.
Feuerwehrhäuser als Notfall-Anlaufstellen nutzen, um Hilfe zu bekommen.
Leuchttürme des Katastrophenschutzes aufsuchen, falls Telefon- und Internetnetze ausfallen.
Wenn Angehörige Pflege benötigen
Rettungsdienst frühzeitig informieren, falls lebenswichtige Geräte ohne Strom ausfallen.
Erreichbarkeit sicherstellen, um Notfälle melden zu können.
Wichtige Medikamente und medizinische Geräte griffbereit halten.
3. Katastrophenschutz-Leuchttürme
In großen Krisensituationen kann es vorkommen, dass Telefon- und Internetnetze ausfallen. Dann ist es schwierig, Hilfe zu rufen. Der Landkreis Ludwigsburg hat dafür spezielle Katastrophenschutz-Leuchttürme eingerichtet, die als Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen.
Was ist ein Katastrophenschutz-Leuchtturm?
Feuerwehrhäuser oder andere Gebäude mit Notstromversorgung.
Anlaufstelle für Bürger, um Notrufe abzusetzen.
Verbindung zur Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.
Erkennbar an einem offiziellen Schild mit Katastrophenschutz-Logo.
Fazit: Vorbereitung ist entscheidend!
Hochwasser, Stromausfälle und andere Krisen sind unvorhersehbar, doch mit der richtigen Vorbereitung lassen sich Schäden minimieren. Die wichtigsten Punkte:
Hochwasserschutzmaßnahmen ergreifen, um sich und das Haus zu sichern.
Bei Stromausfällen alternative Licht- und Heizquellen bereithalten.
Lebensmittel- und Wasservorräte anlegen, um Versorgungsengpässe zu überbrücken.
Notfallkontaktstellen wie Feuerwehrhäuser oder Leuchttürme kennen, um im Ernstfall schnell Hilfe zu erhalten.
Mit diesen Maßnahmen ist man bestens gewappnet, um Krisensituationen sicher zu überstehen
Während die großen Automobilkonzerne längst Milliarden in Elektrofahrzeuge investieren, halten sich zwei Männer an fossile Leitplanken fest:
Friedrich Merz und Markus Söder.
Beide geben sich als Verteidiger der „Technologieoffenheit“ – doch hinter dieser Fassade steckt vor allem eines: ein Bekenntnis zur fossilen Lobby, die ihre Profite retten will.
Das Verbrenner-Aus ab 2035
Die EU hat beschlossen:
Ab 2035 dürfen Neuwagen mit Verbrennungsmotor nicht mehr verkauft werden, wenn sie CO₂ emittieren.
Ausnahmen sind nur für Fahrzeuge vorgesehen, die mit sogenannten klimaneutralen E-Fuels betrieben werden können – eine Nischentechnologie, die weder bezahlbar noch skalierbar ist.
Für die breite Masse ist die Richtung klar: Elektroautos.
Merz und Söder auf Seiten der Fossilen
Doch Merz und Söder kämpfen gegen diese Weichenstellung.
Söder spricht von einem „ideologischen Zwang“ und will das Verbrenner-Aus in Brüssel kippen.
Merz wiederum inszeniert sich als Anwalt der deutschen Autoindustrie, obwohl diese längst Elektroplattformen entwickelt und Milliarden investiert hat.
Ihre Positionen wirken wie aus der Zeit gefallen – ein Rückzugsgefecht der fossilen Lobby.
Die Argumentationsmuster
Technologieoffenheit: klingt modern, ist aber ein Codewort für „weiter Verbrenner verkaufen“.
E-Fuels als Ausweg: ein Milliardengrab, das eher für die Luftfahrt relevant ist als für Pkw.
Arbeitsplätze sichern: ein vorgeschobenes Argument – die Automobilindustrie selbst investiert längst in Batteriefabriken und Ladeinfrastruktur.
Warum diese Haltung gefährlich ist
Mit ihrem Widerstand bremsen Merz und Söder nicht nur die Klimapolitik, sondern auch die deutsche Wirtschaft.
Während Tesla, BYD und andere Hersteller global aufholen, riskieren CDU und CSU, dass Deutschland seine Technologieführerschaft verspielt.
Statt den Wandel aktiv zu gestalten, stellen sie sich in den Dienst einer Vergangenheit, die auf Öl, Gas und fossile Gewinne setzt.
Die fossilen Netzwerke dahinter
Es ist kein Zufall, dass CDU und CSU seit Jahren enge Kontakte zu Autolobby, Mineralölwirtschaft und Verbänden wie
– INSM,
– MIT
– und Wirtschaftsrat pflegen.
Parteispenden, Vorträge und Posten im Umfeld der Industrie sichern den Draht zur Politik.
Wer von „Technologieoffenheit“ redet, bedient in Wahrheit die Kassen dieser Netzwerke.
Resümee
Merz und Söder präsentieren sich als Modernisierer, sind aber in Wahrheit Fossilgetriebene.
Ihr Kampf gegen das Verbrenner-Aus zeigt:
Sie handeln nicht im Sinne von Bürgern, Klimaschutz und Innovationskraft, sondern im Interesse der fossilen Lobby.
Ein Kurs, der Deutschland teuer zu stehen kommen wird – ökologisch, ökonomisch und politisch.
Übrigens:
Es gibt jetzt schon Länder, die uns das Verbrenner-Aus vormachen.