Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.
Es wird höchste Zeit, dass die #Bundeswirtschaftsministerin #KatherinaReiche aus ihrem Amt entfernt wird.
Die Konsequenzen aus ihrer Aktivitäten müssen alle Verbraucher durch höhere Energiepreise bezahlen.
Sie handelt nicht unwissentlich, sondern extrem berechnend zu Gunsten der Gaslobby und der Energiekonzerne.
Sie versucht damit bewusst kommunale und private Energiehersteller so zu benachteiligen, dass diese Energiehersteller aufgeben oder keine weiteren Investitionen tätigen.
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-
Ausgerechnet auf einer Öl- und Gaskonferenz in Texas stellt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche das EU-Klimaziel 2050 infrage.
Klimaschutz sei zu teuer, so ihre Botschaft. Doch genau das ist wirtschaftlich betrachtet eine gefährliche Verdrehung der Realität.
Nicht der Klimaschutz ist zu teuer – das Festhalten an fossilen Energien ist es.
Ki-generiert Katherina Reiche.
Das Potsdam Institute for Climate Impact Research hat errechnet, dass sich die globalen Klimaschäden bis 2049 auf mehr als 30.000 Milliarden US-Dollar summieren könnten. Gleichzeitig könnte das weltweite Bruttoinlandsprodukt um rund 17 Prozent einbrechen. Die Kosten eines konsequenten Klimaschutzes lägen dagegen etwa sechsmal niedriger. Wer also behauptet, Klimaschutz sei unbezahlbar, ignoriert die wahren Kosten des Nichtstuns.
Ki-generiert.
Auch die Energiekrise 2022 hat gezeigt, wie zerstörerisch fossile Abhängigkeit wirkt. Deutschland musste damals fast 70 Milliarden Euro an zusätzlichen Importkosten für fossile Energien tragen. Gleichzeitig war diese Krise für mehr als die Hälfte der europäischen Inflation mitverantwortlich. Teures Gas trieb Strompreise, Produktionskosten und Verbraucherpreise nach oben. Fossile Energie ist kein Sicherheitsanker, sondern ein Preisrisiko.
Die Internationale Energieagentur (IEA) kommt zu einem gegenteiligen Befund zu Reiches Kurs: Der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien hat europäische Verbraucher zwischen 2021 und 2023 um rund 95 Milliarden Euro entlastet. Zusätzlicher Strom aus Wind- und Solaranlagen senkte den Einsatz teurer Gaskraftwerke. Genau das drückte in Zeiten hoher Gaspreise den Strompreis nach unten. Erneuerbare Energien schützen also nicht nur das Klima, sondern auch Geldbeutel, Industrie und Wohlstand.
Wer diesen Ausbau bremst, handelt daher nicht wirtschaftlich vernünftig, sondern wirtschaftlich fahrlässig. Immer deutlicher entsteht der Eindruck, dass Katherina Reiche die erneuerbaren Energien politisch zurückdrängen will, während sie zugleich auf Gas setzt – obwohl genau dieses Gas Deutschland teuer, abhängig und krisenanfällig gemacht hat. Das ist keine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik, sondern eine Rückkehr in die fossile Sackgasse.
Besonders brisant ist dabei: Während Unternehmen, Investoren und viele industrielle Akteure längst verstanden haben, dass erneuerbare Energien ein echter Standortvorteil sind, wirkt Reiches Kurs wie ein Bremsmanöver aus der Vergangenheit. Regionale Strommodelle, Energy Sharing, Smart-Meter-Rollout und der beschleunigte Ausbau von Wind- und Solarenergie könnten Deutschland günstiger, unabhängiger und wettbewerbsfähiger machen. Doch stattdessen sendet die Ministerin Signale, die Gaslobby und fossile Interessen stärken.
Damit entwickelt sich Katherina Reiche immer mehr zu einem politischen Umweltmonster der fossilen Ära: Sie stellt Klimaziele infrage, verharmlost die wirtschaftlichen Schäden der fossilen Abhängigkeit und gefährdet eine Energiepolitik, die Deutschland eigentlich stabiler und moderner machen müsste. Wer heute erneuerbare Energien ausbremst, bremst nicht nur Klimaschutz aus, sondern auch Innovation, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Vernunft.
Die politische Antwort müsste deshalb genau umgekehrt lauten: Die Sonne muss in den Tank, der Wind in die Industrie. Deutschland braucht nicht weniger Energiewende, sondern mehr Tempo beim Ausbau heimischer erneuerbarer Energien. Denn erneuerbare Energien sind keine Ideologie, sondern die günstigste, sicherste und modernste Form von Wirtschaftspolitik.
Resümee: Wer heute Gas schönredet und das Klimaziel 2050 infrage stellt, handelt nicht im Interesse des Landes, sondern im Interesse einer fossilen Vergangenheit. Katherina Reiche steht damit nicht für Zukunft, sondern für Rückschritt – mit potenziell gewaltigen Kosten für Klima, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Abartigkeit in den Nicht-Aktivitäten der CDU/CSU ist nur noch durch die FDP und AfD zu überbieten.
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer
Die Debatte um das sogenannte Verbrenner-Aus ist längst mehr als eine technische Diskussion.
Sie ist zu einem politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Machtkampf geworden. Milliardeninvestitionen, Industrieinteressen und geopolitische Abhängigkeiten treffen hier direkt auf Klimaziele, Marktkräfte und Erwartungen der Verbraucher.
Besonders deutlich wurde das beim Streit um das europäische Verbrenner-Aus. Kurz vor der Entscheidung wurde das Thema eFuels plötzlich wieder in den Mittelpunkt gerückt. Der Eindruck entstand: Der Verbrennungsmotor könne doch noch eine langfristige Zukunft haben.
Doch immer deutlicher wird: Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob sich die Mobilität verändert – sondern wie schnell.
Der Versuch, den Verbrennungsmotor durch neue Versprechen zu verlängern, wirkt zunehmend wie ein Festhalten an einer vergangenen Ära. Begriffe wie „hocheffizienter Verbrenner“ oder „klimaneutrale Verbrennung“ vermitteln den Eindruck, als ließe sich ein physikalisch begrenztes System durch Innovation grundlegend neu erfinden.
Doch selbst mit synthetischen Kraftstoffen oder Hybridlösungen bleibt das zentrale Problem bestehen: Der Verbrennungsmotor nutzt Energie vergleichsweise ineffizient. Ein großer Teil geht weiterhin als Wärme verloren.
Machen wir uns nichts vor: Auch bei eFuels entsteht CO₂. Diese chemische Reaktion lässt sich weder durch politische Beschlüsse noch durch wohlklingende Narrative aufheben. Vielleicht hätten manche Fossil-Politiker im Chemieunterricht genauer zuhören sollen.
Parallel entwickeln sich Alternativen mit hoher Geschwindigkeit. Batterietechnologien werden leistungsfähiger, Ladeinfrastruktur dichter und erneuerbarer Strom zunehmend zur kostengünstigsten Energiequelle. Damit verschiebt sich die wirtschaftliche Realität oft schneller, als politische Narrative oder industrielle Strategien folgen können.
Für Verbraucher entsteht dadurch ein Spannungsfeld zwischen Gewohnheit und Veränderung. Arbeitsplätze, industrielle Strukturen und regionale Wertschöpfung stehen ebenso auf dem Spiel wie Energiepreise und Versorgungssicherheit.
Die Zeit des ADMS – des „AlteDeutscheMännerSyndroms“ – geht jedoch spürbar zu Ende. Vollstromer haben sich technisch enorm weiterentwickelt und machen den klassischen Verbrennungsmotor in einem Großteil der Alltagssituationen zunehmend überflüssig. Und Deutschland ist keine isolierte Autowelt: Globale Märkte, technologische Dynamik und internationale Konkurrenz treiben den Wandel schneller voran, als nationale Debatten ihn bremsen können.
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Der Begriff klingt technisch, modern und fast beruhigend: Der „hocheffiziente Verbrenner“.
Doch was steckt wirklich dahinter?
Physikalisch gesehen bleibt der klassische Verbrennungsmotor ein vergleichsweise ineffizientes System. Ein großer Teil der eingesetzten Energie wird nicht in Bewegung umgesetzt, sondern geht als Wärme, Reibung und Abgasverlust verloren. Selbst moderne Motoren erreichen im Alltag oft nur Wirkungsgrade zwischen 20 und 30 Prozent.
Das bedeutet: Mehr als zwei Drittel der Energie verpuffen.
Trotzdem wird politisch und medial immer wieder das Bild gezeichnet, dass mit neuen Technologien wie eFuels oder Hybridlösungen der Verbrenner eine große Zukunft habe. Diese Narrative wirken auf viele Menschen plausibel, weil sie an vertraute Technik, bestehende Infrastruktur und gewohnte Mobilitätsmuster anknüpfen.
Doch Effizienz ist nicht nur eine Frage des Motors. Sie ist eine Frage des gesamten Systems.
Wenn Strom direkt in ein Elektroauto geladen wird, entstehen deutlich weniger Umwandlungsverluste als bei der Herstellung synthetischer Kraftstoffe, deren Transport und anschließender Verbrennung im Motor.
Hinzu kommt: Der Verbrenner ist Teil eines globalen Rohstoff- und Energiesystems, das stark von geopolitischen Risiken geprägt ist. Krisen, Konflikte oder politische Spannungen können Preise schnell explodieren lassen.
Das macht Mobilität für Verbraucher unsicher und teuer.
Elektromobilität dagegen verschiebt die Abhängigkeiten. Strom kann lokal erzeugt werden – durch Wind, Sonne oder andere erneuerbare Quellen. Dadurch entsteht langfristig mehr Stabilität und Wettbewerb.
Der Mythos vom „hocheffizienten Verbrenner“ zeigt daher weniger technische Realität als vielmehr einen Kampf um Deutungshoheit.
Es geht um Industriepolitik, Arbeitsplätze, Machtstrukturen und gesellschaftliche Identität.
Und genau deshalb wird die Debatte so emotional geführt.
Am Ende aber wird sich nicht das lauteste Narrativ durchsetzen, sondern die effizienteste Lösung im Alltag.
Und welches Spiel spielt Katherina Reiche von der CDU?
Die europäische Energiepolitik befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Während Klimaziele verschärft werden, wächst gleichzeitig der Widerstand gegen schnelle Veränderungen.
Besonders konservative und neoliberale Kräfte setzen häufig auf Marktmechanismen und warnen vor zu viel staatlicher Regulierung.
Neue Veröffentlichungen interner Chats aus dem Umfeld der Europäischen Volkspartei zeigen nun, wie stark politische Strategien im Europaparlament umkämpft sind.
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Im Fokus steht die Frage, ob es gezielte Abstimmungen mit rechten Parteien gab, um klimapolitische Projekte zu bremsen. Vertreter aus dem Umfeld der EVP sollen laut Berichten versucht haben, Mehrheiten zu organisieren, wenn es um Energie- oder Umweltgesetze ging. Das betrifft indirekt auch Parteienfamilien, in denen deutsche Akteure wie CDU und CSU eine wichtige Rolle spielen.
Die Motivation dahinter ist komplex. Einerseits geht es um wirtschaftliche Interessen. Energieintensive Industrien fürchten steigende Kosten durch strengere CO₂-Regeln. Andererseits spielen ideologische Überzeugungen eine Rolle. Neoliberale Politikansätze betonen Wettbewerb, Innovation und unternehmerische Freiheit. Staatliche Eingriffe gelten oft als Risiko für Wachstum und Investitionen.
Diese Haltung kann dazu führen, dass fossile Energieträger länger als notwendig genutzt werden. Kritiker warnen vor einer Verzögerung der Energiewende. Sie sehen darin auch den Einfluss starker Lobbygruppen. Befürworter hingegen betonen, dass ein abrupter Ausstieg soziale Spannungen verschärfen und Europas Wettbewerbsfähigkeit gefährden könnte.
Katherina Reiche – an Abartigkeit die Erneuerbare Energie in Deutschland tot zu machen, wird nur durch die AfD überboten.
Die Debatte zeigt, wie eng Klimaschutz, Wirtschaftspolitik und Machtfragen miteinander verwoben sind. Wenn sich politische Lager taktisch annähern, um Gesetze zu beeinflussen, wird die Energiepolitik zum strategischen Spielfeld. Für viele Bürgerinnen und Bürger stellt sich deshalb zunehmend die Frage, ob kurzfristige Stabilität oder langfristige Transformation Priorität haben sollte.
Seit Jahren wird diskutiert, ob konservative und wirtschaftsliberale – also neoliberale – Parteien in Europa eine ähnliche Grundmotivation in der Energiepolitik verfolgen.
Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, dass fossile Geschäftsmodelle länger geschützt werden sollen, als es aus klimapolitischer Sicht sinnvoll wäre. Neue Recherchen zu internen Chats aus dem Umfeld der Europäischen Volkspartei (EVP) geben dieser Debatte nun neue Dynamik.
Die EVP, zu der unter anderem CDU und CSU gehören, gilt als stärkste Kraft im Europaparlament.
Laut Medienberichten sollen interne Nachrichten darauf hindeuten, dass Vertreter aus dem Umfeld von Manfred Weber strategische Abstimmungen mit rechten Parteien suchten.
Ziel könnte gewesen sein, Mehrheiten gegen bestimmte Umwelt- oder Klimaschutzmaßnahmen zu organisieren.
Inhaltlich zeigen sich seit Jahren Überschneidungen zwischen konservativen und neoliberalen Positionen: Häufig wird auf „Technologieoffenheit“ verwiesen, was in der Praxis auch bedeutet, fossile Energieträger wie Gas oder Öl länger im Energiemix zu belassen.
Herr Merz, leugnen und distanzieren hilft nicht mehr!
Kritiker sehen darin eine Verzögerung der Energiewende. Befürworter argumentieren dagegen mit Versorgungssicherheit, Industriepolitik und Wettbewerbsfähigkeit.
Auch Parteien wie FDP oder AfD betonen regelmäßig marktwirtschaftliche Lösungen und stehen strengen Regulierungsvorgaben skeptisch gegenüber. Dadurch entstehen politische Schnittmengen, die zwar nicht zwingend eine formale Zusammenarbeit bedeuten, aber zu ähnlichen Abstimmungsverhalten führen können.
Beobachter sprechen deshalb von einer „informellen fossilen Interessensgemeinschaft“. Diese speise sich aus wirtschaftlichen Netzwerken, industriepolitischen Traditionen und dem Einfluss energieintensiver Branchen. Besonders in Brüssel ist der Lobbydruck hoch. Unternehmen aus Öl-, Gas- und Kohlesektor zählen zu den aktivsten Interessenvertretern.
An Abartigkeit ist das Spiel von Katharina Reiche (CDU) nicht mehr zu überbieten!
Sollten sich die Vorwürfe einer gezielten Kooperation bestätigen, hätte das Auswirkungen auf das Vertrauen in europäische Klimapolitik. Gleichzeitig zeigt die Debatte, wie schwierig der Spagat zwischen Klimaschutz, Wirtschaftskraft und sozialer Stabilität bleibt.
Alle rufen nach Bürokratieabbau. Besonders laut CDU und FDP – unterstützt von der AfD. Die Botschaft lautet immer wieder: Wir müssen der Wirtschaft wieder mehr vertrauen. Weniger Kontrolle, weniger Dokumentation, weniger staatliche Eingriffe.
Doch genau hier beginnt ein gefährlicher Irrtum.
Denn ein moderner Rechtsstaat funktioniert nicht nur durch Vertrauen. Er funktioniert durch klare Regeln und überprüfbare Standards.
Viele Gesetze, die heute von CDU, FDP und AfD als „übertriebene Bürokratie“ bezeichnet werden, sind nicht aus ideologischer Lust an Vorschriften entstanden. Sie sind die Konsequenz aus Skandalen und Krisen.
Finanzkrise. Dieselskandal. Lebensmittelskandale.
Immer wieder zeigte sich: Wenn Kontrolle fehlt, entstehen massive Schäden – für Verbraucher, Arbeitnehmer und die Gesellschaft.
Ein Beispiel ist der Mindestlohn. Dokumentationspflichten über Arbeitszeiten gelten vielen Politikern als bürokratische Belastung. Doch ohne diese Nachweise kann kaum überprüft werden, ob Arbeitnehmer korrekt bezahlt werden.
Weniger Dokumentation bedeutet deshalb nicht nur weniger Bürokratie. Es bedeutet auch weniger Kontrolle über mögliche Ausbeutung.
Ähnlich verhält es sich beim Umweltschutz. Genehmigungsverfahren prüfen Emissionen, Lärmbelastung, Grundwasser oder Schadstoffe. Werden solche Prüfungen verkürzt oder abgeschwächt, können Risiken entstehen, die später teuer für Gesellschaft und Umwelt werden.
Die Formel „Vertrauen statt Kontrolle“, die CDU und FDP häufig verwenden und die von der AfD gerne übernommen wird, klingt freundlich und wirtschaftsnah. In der Realität kann sie jedoch dazu führen, dass wichtige Schutzmechanismen verschwinden.
Kontrolle ist kein Ausdruck von Misstrauen gegenüber ehrlichen Unternehmen. Sie schützt gerade jene Betriebe, die sich an Regeln halten – und verhindert, dass schwarze Schafe Wettbewerbsvorteile erhalten.
Ein funktionierender Rechtsstaat braucht Vertrauen – aber ebenso klare Regeln und wirksame Kontrolle.
Katherina Reiche ist das Sinnbild einer Politikerin, die fossile Interessen nicht nur duldet, sondern ihnen den roten Teppich ausrollt.
Ihr Karriereweg ist ein Paradebeispiel dafür, wie eng Politik und Energiewirtschaft verflochten sind – und wie wenig Distanz zwischen Macht und Lobby übrig bleibt.
Während Deutschland mit der 2%-Ausrede versagt, überholt Peking die Welt beim Klimaschutz! Und Reiche will noch mehr Gas nutzen! Die Lobbytante der Gaslobby – KI-generiert
Erst Bundestagsabgeordnete, dann Parlamentarische Staatssekretärin im Umwelt- und Verkehrsministerium.
2015 folgte der Wechsel in die Wirtschaft:
Chefin beim Verband kommunaler Unternehmen (VKU),
danach an die Spitze von Westenergie.
Und 2025 der große Schritt zurück – als Bundeswirtschaftsministerin im Kabinett Merz.
Das Perfide:
Schon damals wurde diskutiert, ob solche Seitenwechsel mit Karenzzeiten gebremst werden müssten.
Katherina Reiche NICHT bei LinkedIn und meidet eigene SocialMediaKanäle?
Ein Tag nach Reiches Austritt aus der Politik kam die Debatte über eine einjährige Ruhezeit auf.
Doch sie wechselte trotzdem direkt – und heute gestaltet sie wieder Gesetze, die den Energiemarkt prägen.
Katherina Reiche dreht am Gas-Lobby-Rad (ki-generiert) Satire oder Sarkasmus?
10 Indizien, wie Reiche fossile Energien stärkt und Bürgerenergie ausbremst:
Abschaffung fester Einspeisevergütungen für Photovoltaik – ein Schlag gegen Planungssicherheit, besonders für kleine Bürgerenergieprojekte.
Fokus auf Gaskraftwerke – verkauft als Versorgungssicherheit, tatsächlich ein Türöffner für neue fossile Abhängigkeiten.
Ausbremsen von Offshore-Windparks, indem Förderungen und Ausschreibungen eingeschränkt werden.
Kürzungen bei Programmen für erneuerbare Energien, die vor allem kommunale Initiativen treffen.
Das „Realismus“-Narrativ – rhetorisch geschickt, inhaltlich aber ein Deckmantel, um ambitionierte Klimaziele kleinzureden.
Drehtür-Effekt: Von der Politik in die Energiewirtschaft und zurück – mit mächtigen Netzwerken im Gepäck.
Förderungen und Steuererleichterungen für Gasprojekte, während Bürgerenergie keine vergleichbaren Vorteile erhält.
Signalwirkung an Investoren: Wer in fossile Technologien investiert, bekommt mehr Planungssicherheit als bei Erneuerbaren.
Weniger Regulierung, mehr Aktivierung – klingt modern, entlastet aber vor allem fossile Großkonzerne.
Schöngerechnetes Monitoring – Fortschritte werden betont, während tatsächliche Ausbauziele für Wind und Solar verwässert werden.
Was bedeutet das?
Reiche spricht von „Standortschutz“, „Versorgungssicherheit“ und „Bezahlbarkeit“.
Aber hinter diesen Worten steckt eine Politik, die fossile Energien stärkt und die bürgergetragene Energiewende schwächt.
Ihr Vorgehen ist nicht laut oder aggressiv – sondern leise, technokratisch und effizient.
Gerade dadurch ist sie so gefährlich:
Während Bürgerenergie-Initiativen kämpfen, werden Milliarden in Gasprojekte verschoben.
Reiche steht damit exemplarisch für die perfide Logik der Fossil-Ideologen:
Es ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, warum noch jemand die FDP wählt.
Über Jahre hinweg hat die FDP – gemeinsam mit CDU und CSU – konsequent Politik im Sinne der fossilen Lobby gemacht. Klimaschutzmaßnahmen wurden abgeschwächt, verzögert oder blockiert. Während andere Länder längst massiv in erneuerbare Energien investieren, verteidigt die FDP immer wieder alte Geschäftsmodelle aus dem fossilen Zeitalter.
Doch mindestens genauso irritierend ist ein anderes Narrativ der FDP: Sie stellt sich gerne als Partei der Selbstständigen und des Mittelstands dar. Besonders häufig geschieht das über den Unternehmerverband „Die Familienunternehmer“.
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Auf den ersten Blick klingt das beeindruckend. Der Name suggeriert eine große Vertretung der deutschen Familienbetriebe. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt ein völlig anderes Bild.
In Deutschland gibt es mehrere Millionen Familienunternehmen – vom Handwerksbetrieb über kleine Dienstleister bis hin zu mittelständischen Industriebetrieben. Im Verband „Die Familienunternehmer“ organisiert sind jedoch lediglich etwa 0,2 % aller Familienunternehmen.
Das bedeutet im Umkehrschluss: 99,8 % der Familienunternehmen gehören diesem Verband gar nicht an.
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Warum ist das so?
Ganz einfach: Dieser Verband ist keine Interessenvertretung für die breite Masse der Selbstständigen. Er repräsentiert vor allem die Interessen der sehr großen und sehr vermögenden Familienunternehmen.
Zu den prominenten Namen aus diesem Umfeld zählen beispielsweise Unternehmerfamilien hinter großen Handels- oder Markenunternehmen wie Schwarz (Lidl/Kaufland), Rossmann, Knorr oder Müller.
Diese Konzerne sind wirtschaftlich extrem einflussreich und verfügen über enorme politische Reichweite. Wenn also die FDP über den Verband „Die Familienunternehmer“ spricht, dann spricht sie faktisch für einen winzigen, aber wirtschaftlich sehr mächtigen Teil der Unternehmenslandschaft.
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Der typische Selbstständige in Deutschland sieht jedoch ganz anders aus.
Er betreibt einen Handwerksbetrieb, eine kleine Firma, ein Ingenieurbüro, ein Restaurant oder ein Dienstleistungsunternehmen. Viele kämpfen mit steigenden Energiekosten, Bürokratie, Fachkräftemangel und unsicheren wirtschaftlichen Perspektiven.
Diese Realität hat mit den Interessen milliardenschwerer Unternehmerdynastien nur sehr wenig zu tun.
Wenn die FDP also behauptet, sie vertrete „die Familienunternehmer“, dann entsteht ein Bild, das mit der tatsächlichen Struktur der deutschen Wirtschaft nur wenig gemeinsam hat.
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Die Wahrheit ist: Die überwältigende Mehrheit der Selbstständigen in Deutschland wird von diesem Verband überhaupt nicht vertreten.
Und genau deshalb bleibt für viele Menschen eine einfache Frage offen:
Warum wählen eigentlich noch Menschen eine Partei, die vor allem die Interessen der wirtschaftlich Mächtigsten vertritt?
Die Abartigkeit der CDU – CSU Wird Nur Noch Durch Die FDP Und AfD Übertroffen
Ein Beitrag von Peter Jelinek und Kommentar von Werner Hoffmann
Vier Jahre nach der größten Energiekrise seit dem Zweiten Weltkrieg – ausgelöst durch die fatale Gasabhängigkeit von Putin – feiern sich CDU, CSU und SPD dafür, Deutschland erneut in eine Gasabhängigkeit zu führen. Und das unter dem Motto: „Deutschland nach vorne bringen“.
Doch worum geht es wirklich? Ein aktueller CDU-Post bringt es auf den Punkt: „Wir schaffen Habecks Heizungsgesetz ab.“ Es geht nicht um Sachpolitik, sondern um Kulturkampf. Und dieser Kulturkampf wird teuer.
Mit dieser Kehrtwende geraten die 2030-Ziele im Gebäude- und Verkehrsbereich massiv in Gefahr. Die möglichen Milliardenkosten aus Emissionshandel und EU-Vorgaben zahlen am Ende die Steuerzahler.
Dabei setzt sich die Wärmepumpe längst durch – selbst in konservativen Milieus. Das bedeutet: Immer weniger Haushalte tragen die Fixkosten des Gasnetzes. Die Folge sind steigende Preise für die verbleibenden Nutzer.
Die Strategie wirkt durchsichtig. Später kann man behaupten, die Wärmepumpe habe sich auch ohne „Zwang“ durchgesetzt. Freiheit und Eigenverantwortung seien der bessere Weg gewesen. Tatsächlich ist es eine riskante Wette auf Zeit.
Gleichzeitig wird suggeriert, fossile Heizungen könnten problemlos weiterlaufen. Doch Öl bleibt Öl, Gas bleibt Gas. Verfügbarkeit und Preisentwicklung sprechen eine klare Sprache.
Förderprogramme sollen zunächst bestehen bleiben, doch ihre Höhe ist unklar. Bereits jetzt wird über Kürzungen diskutiert.
Besonders widersprüchlich ist das gleichzeitige Bekenntnis zum Klimaschutz. Ohne klare Leitplanken werden weder 2030 noch 2040 oder 2045 erreichbar sein. In wenigen Jahren könnte es heißen: Klimaschutz funktioniert nicht. Wir müssen mit den Folgen leben.
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Die CDU und CSU sind in ihrer Abartigkeit nur noch von FDP und AfD zu übertrumpfen.
Umweltregeln werden zurückgedreht. Bürgerenergieprojekte geraten unter Druck. Privates Engagement im Bereich Solarstrom wird erschwert.
Gleichzeitig wird gelockert, obwohl Gas in den kommenden Jahren deutlich teurer werden dürfte. Manche Verbraucher könnten sich erneut für Öl oder Gas entscheiden – und später die Preissteigerung bitter spüren.
Diese energiepolitische Planung ist nicht mehr hinnehmbar. Man kann nur hoffen, dass CDU, aber auch FDP und AfD, für diesen Kurs am kommenden Wahlsonntag zur Verantwortung gezogen werden.