Vollstromer vs. Verbrenner: Mein Audi Q8 e-tron ist FAST 10× günstiger!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Rentenexperte - www..Renten-Experte.de
Werner Hoffmann.

Seit rund knapp 2 Jahren (1,75 Jahren) fahre ich jetzt den Vollstromer Audi Q8-55 e-tron.

Ja, kein Leichtgewicht mit 405 PS. Wer jetzt aber etwas redet,“der ist viel zu schwer“, der sollte einmal bis zum Ende lesen oder die Fotos mit Kommentaren anschauen.

Carport mit Photovoltaik zum Laden des Vollstromer für durchschnittlich 55-65 km pro Tag im Jahresdurchschnitt
Carport mit Photovoltaik zum Laden des Vollstromer für durchschnittlich 55-65 km pro Tag im Jahresdurchschnitt

Ja, ich habe eine Photovoltaikanlage auf dem Carport. Und das ist Salz in der Suppe oben drauf.

Aber auch ohne Photovoltaik ist ein Vollstromer interessant.

Hier eine kleine Übersicht.

Audi Q8 55 e-tron:
Fahrkosten für 15.000 km: 1.020 Euro

abzüglich: Überstromvergütung:
227 Euro

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Netto: 793 Euro

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abzüglich Steuerbefreiung: 276 Euro

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Abzüglich THG-Prämie: 180 Euro

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Kosten je 100 km: 2,25 €

Pro Monat bei 15.000 km Jahresleistung: 28,96 Euro

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Jetzt zum Verbrenner:

1.500 Liter für 15.000 km

2625 Euro für Sprit

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Zuzüglich KfZ-Steuer: 276 Euro

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Zuzüglich Ölwechsel: 390 Euro

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21,94 Euro je 100 km

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Verbrenner fast 10 mal so teuer!

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Verbrenner oder Hybrid ist teurer als Vollstromer.

Beim Q8-55 etron war der Preisunterschied bis zu 7.400 Euro

Ok, eines fehlt:

Nicht jeder kann sich Photovoltaik auf sein Carport setzen. Der Unterschied ist trotzdem erheblich zu Gunsten des Vollstromers.

Übrigens: Die Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage wird sich nach rund 5 Jahren amortisieren.

Und:

Das Akku des Vollstromers hat eine Lebensdauer von 700.000 bis 850.000 km und wandert dann als Stromspeicher aus dem PkW.

Sollte jemals ein Teil des Akkus defekt sein, kann diese einzelne Zelle getauscht werden (so ähnlich wie ein Dellendoktor eine Beule repariert).

Erst nachdem das Akku unter 40% leistet, wandert es in die Wiederverwertung und kann heute zu 95 bis 97 % wiederverwertet werden.

Und was passiert beim Auswärtsladen? Ja, dreimal hatte ich auswärts geladen. Das waren 85 Euro, die ich vergessen hatte. Und das dauerte gerade mal jeweils 35 Minuten. Dafür das ganze Jahr nicht an der Tankstelle tanken müssen.

Zeitersparnis für mich? Ja, auf das ganze Jahr schon!

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Warum Autos wirklich brennen – Die Statistik zu Fahrzeugbränden in Deutschland

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Wenn ein Auto brennt, sorgt das sofort für Aufmerksamkeit. Besonders Elektroautos stehen dabei häufig im Fokus der öffentlichen Diskussion. Die tatsächlichen Statistiken zeigen jedoch ein differenzierteres Bild. Daten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie von ADAC und TÜV zeigen, dass Fahrzeugbrände insgesamt selten sind und meist technische Ursachen haben.

Nach Angaben des GDV brannten 2023 rund 14.200 kaskoversicherte Pkw in Deutschland. Bei einem Fahrzeugbestand von über 49 Millionen Autos entspricht das weniger als 0,03 % aller Pkw pro Jahr. Rechnet man kleinere Schmorschäden und Kabelbrände hinzu, gehen Fachleute von etwa 40.000 Fahrzeugbränden jährlich aus. Fahrzeugbrände gehören damit zu den eher seltenen Schadensereignissen im Straßenverkehr.

Häufigste Brandursachen bei Pkw

  • Technische Defekte – ca. 40 %, Kurzschlüsse in der Fahrzeugelektrik oder Defekte an Batterie und Lichtmaschine,
  • Kraftstoff- oder Ölleckagen – ca. 25 %, austretendes Benzin, Diesel oder Motoröl auf heißen Motorteilen,
  • Überhitzung von Bauteilen – ca. 15 %, etwa Bremsen oder Abgasanlagen,
  • Brandstiftung oder Vandalismus – ca. 10 %, besonders in Städten,
  • Verkehrsunfälle – ca. 5 %, beschädigte Leitungen oder Funkenbildung nach einem Crash,
  • Sonstige Ursachen – ca. 5 %, etwa fehlerhafte Nachrüstungen.

In rund 70 bis 80 % der Fälle entsteht ein Fahrzeugbrand im Motorraum, weil dort hohe Temperaturen, elektrische Leitungen und brennbare Flüssigkeiten zusammentreffen.

Brandhäufigkeit nach Antriebsart

Die folgenden Zahlen beziehen sich nicht auf jährliche Brandfälle in Deutschland, sondern auf internationale Versicherungsstudien, die die Brandhäufigkeit verschiedener Antriebsarten miteinander vergleichen.

  • Verbrennerfahrzeuge: etwa 1.529 Brände pro 100.000 Fahrzeuge, entspricht rund 1,53 %,
  • Hybridfahrzeuge: etwa 347 Brände pro 100.000 Fahrzeuge, entspricht rund 0,35 %,
  • Elektroautos: etwa 25 Brände pro 100.000 Fahrzeuge, entspricht rund 0,03 %.

Damit brennen Verbrenner statistisch deutlich häufiger als Elektroautos. Ein Grund liegt in der Technik: Verbrennungsmotoren arbeiten mit hohen Temperaturen sowie Kraftstoffen und Ölen, während Elektroautos deutlich weniger heiße Bauteile besitzen.

Die Statistik zeigt daher klar: Die meisten Fahrzeugbrände entstehen durch technische Defekte und nicht durch den Antrieb selbst.

Ergänzung zum Artikel:

Statistische Einordnung der Brandursachen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlicht keine detaillierte prozentuale Statistik über die einzelnen Brandursachen bei Pkw.

Das ist der Grund, warum viele Artikel – auch dieser – auf geschätzte Ursachenverteilungen zurückgreifen, die aus Auswertungen von Feuerwehr, ADAC oder Unfallforschung stammen.

Was der GDV tatsächlich statistisch veröffentlicht

Der GDV liefert vor allem Daten zur Häufigkeit und Schadenhöhe von Fahrzeugbränden, nicht jedoch eine detaillierte prozentuale Aufschlüsselung der Ursachen.

Wichtige GDV-Zahlen sind zum Beispiel:

  • 2023: etwa 14.200 kaskoversicherte Pkw-Brände,
  • Schadenvolumen: über 100 Millionen Euro,
  • durchschnittlicher Schaden: rund 7.100 € pro Fahrzeugbrand.

Zählt man auch kleinere Schmorschäden und Kabelbrände, gehen Fachleute von rund 40.000 Fahrzeugbränden pro Jahr in Deutschland aus.

Warum es beim GDV keine Prozent-Ursachenstatistik gibt

Das liegt an der Datengrundlage der Versicherer:

  • Versicherungen sehen in erster Linie den Schaden, nicht immer die exakte Brandursache,
  • die konkrete Ursache wird häufig von Feuerwehr oder technischen Gutachtern festgestellt,
  • in vielen Fällen bleibt die genaue technische Ursache eines Brandes unklar.

Deshalb veröffentlicht der GDV eher allgemeine Aussagen wie:

  • „Die meisten Fahrzeugbrände haben technische Ursachen.“

Eine exakte prozentuale Aufschlüsselung der Ursachen wird jedoch nicht veröffentlicht.

Woher die Prozentwerte in vielen Artikeln stammen

Die bekannten Verteilungen wie:

  • technische Defekte etwa 40 %,
  • Kraftstoff- oder Öllecks etwa 25 %,
  • Überhitzung von Bauteilen etwa 15 %.

stammen meist aus einer Kombination verschiedener Quellen:

  • Feuerwehrstatistiken,
  • DEKRA-Unfallforschung,
  • TÜV-Analysen,
  • internationalen Versicherungsstudien.

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