Wärmepumpen: Wie Merz die Wähler angelogen hatte

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Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.

Es ist unglaublich, wie Merz, Söder und Aiwanger die deutschen Wähler – um es gelinde zu sagen – veräppelt hat.

Diese Herren hatten Panik verbreitet und die Wähler zur Erneuerung von Gas- oder Ölheizungen aufgerufen.

Wärmepumpe Außengerät

Unterstützt wurde diese Hetze gegen Wärmepumpen vom Axel-Springer-Verlag. Und bei BILD, WELT habe es handfeste Finanzinteressen dem Ausbau der Wärmepumpen zu schaden!

Der Finanzinvestor KKR – Schwerpunkt fossile Energie – hatte erhebliche Anteile am Axel-Springer-Verlag! Und je weniger Eigentümer Öl und Gas haben, desto weniger Gewinn für diese Ölbranche!

Ölheizung

Und leider hatten einige Eigentümer auch vertraut und meinen immer noch die CDU wäre wählbar.

Jeder sollte sich bewusst machen, dass Merz vor kurzem seine Strategie geändert hatte und diese Hintergründe kennen!

BlackRock hatte im Juni 2023 bei Enpal eine Fremdfinanzierung in Höhe von 430 Millionen Euro mit weiteren Investoren, darunter BlackRock, DWS und ING investiert.

Kurze Zeit später ist Merz bei der Firma Enpal aufgetreten und konnte es nicht verstehen, warum so wenige Wärmepumpen eingebaut werden.

Welch ein Sarkasmus von Merz!

Friedrich Merz CDU Lobbyist und Politiker

Das Nebelkerzenspiel von Merz

Um von diesem – sagen wir mal – Missgeschick abzulenken mussten andere Themen stärker in den Fokus.

Bürgergeld, Migration war willkommen.

Migration war hier in seinen Augen das ideale Thema. Hetze gegen Ausländer, Forderung von Grenzschließungen waren hier ein Teil der Ablenkung.

Der Merz-CDU-Hammer gegen die Wähler

Friedrich Merz – War ihm da etwas peinlich? Oder wollte er Mist sagen? Oder wurde er gerade mal wieder ertappt, weil er populistisch gelogen hat?

Mein Gott, wie perfide dieser Plan war.

Und jetzt müssen diejenigen darunter leiden, die ihre Ölheizung oder Gasheizung erneuert hatten, denn es ist absehbar, dass die fossile Energie teurer wird und die Strompreise steigen.

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Prof. Dr.-Ing. Markus Koschlik

Wärmepumpen – Schlüsseltechnologie oder Opfer unsachlicher Panikmache?

Die Debatte um Wärmepumpen (WP) und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurde vor allem durch die „Opposition innerhalb der Koalition“ mit ihrer irreführenden Forderung nach „Technologieoffenheit“ ausgebremst. Statt Lösungen für den Klimaschutz voranzutreiben (und Gesetze einzuhalten), wurden Zweifel geschürt und Alternativen ohne klare Perspektive ins Spiel gebracht. Gleichzeitig stürzten sich die Medien auf Schreckensszenarien. Wer kann sich z.B. noch an die Begriffe „Heiz-Hammer“ oder „Energie-Stasi“ erinnern?

Fakten? Zumeist Fehlanzeige.

Grund genug, die „Operation Wärmepumpe“ noch einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen:

WP erreichen laut Fraunhofer ISE Jahresarbeitszahlen von 2,5 bis 3,8 (Luft) und 3,3 bis 4,7 (Erdreich). Sie erzeugen somit aus 1 kWh Strom bis zu 4,7 kWh Wärme – weit mehr als fossile Heizungen mit einem „Wirkungsgrad“ von nur 85–95 %. Selbst bei -20 °C arbeiten moderne Geräte effizient.

Laut „WPsmart im Bestand“ reichen Heizkreistemperaturen unter 55 °C oft aus, um WP effizient einzusetzen – ohne umfassende Sanierung. Minimal angepasst steigert sich die Effizienz in Altbauten um bis zu 40 %.

WP reduzieren CO2-Emissionen im Vergleich zu Gasheizungen laut Fraunhofer ISE um 19–57 %. Mit grünem Strom betrieben, heizen sie nahezu emissionsfrei. Prognosen gehen bis 2030 sogar von bis zu 80 % Einsparungen aus.

Moderne WP bestehen zu 80 % aus recycelbaren Materialien. Herstellung und Installation verursachen geringe Emissionen, die sich oft in 1–2 Jahren durch den Betrieb ausgleichen. Umweltfreundliche Kältemittel und vollständig recycelbare Bauteile kommen zunehmend auf den Markt.

WP entlasten durch intelligentes Lastmanagement das Stromnetz, indem sie überschüssigen Strom nutzen und Spitzen ausgleichen.

Abwasser-WP, die die konstant hohe Temperatur in Abwasserleitungen nutzen, können laut UBA bis zu 30 % des Wärmebedarfs in Städten decken.

WP kosten derzeit etwa (!) 10k bis 25k €, Gasheizungen 5k bis 9k € (ohne Sanierung der Hülle). Doch sinkende Preise für WP (Prognose: bis zu 20 % bis 2030) und steigende Betriebskosten fossiler Systeme durch die CO2-Bepreisung kehren den kurzfristigen Kostenvorteil um. Hinzu kommen immer weniger Fachpersonal und Ersatzteile für Gasheizungen, was deren langfristige Wartung verteuert.

WP sind in Skandinavien trotz der niedrigen Temperaturen weit verbreitet. In Schweden, Norwegen und Finnland wurden im Jahr 2022 fünf- bis zehnmal mehr WP pro 1.000 Haushalte installiert als in DEU. WP können also auch in kälteren Regionen effizient arbeiten.

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Teil 2 – „Vorfahrt für Wirtschaft und Wohlstand“ – Für wen eigentlich, Herr Manuel Hagel -CDU?

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann
– Überzeugter
demokratischer Europäer. –

Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören.

Alt-Politik im neuen Anzug: Die Inszenierung wirkt modern, die Machtstrukturen bleiben traditionell.

Die CDU inszeniert Manuel Hagel bewusst als jungen, dynamischen Hoffnungsträger: freundliches Auftreten, Optimismus, „Agenda des Aufbruchs“. Doch hinter der frischen Fassade steckt keine neue Politik, sondern alte CDU-Linie im modernen Verpackungsdesign. Es bleibt beim #ADMS – Alte-Deutsche-Männer-Syndrom.

„Vorfahrt für Wirtschaft und Wohlstand“ klingt nach Fortschritt. Ohne soziale Leitplanken ist es jedoch vor allem ein Signal an große Unternehmen, Investoren und wirtschaftliche Interessengruppen. Wenn von „neuem Wohlstand“ die Rede ist, bleibt die entscheidende Frage: Wer profitiert wirklich? Für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen bleibt vieles vage.

Während im Boardroom über Renditen gesprochen wird, kämpfen viele Haushalte mit Miete, Energie und Alltag.

Statt konkrete Entlastungen oder tragfähige Konzepte gegen steigende Lebenshaltungskosten vorzulegen, setzt die CDU auf altbekannte Standort-Schlagworte. Wohlstand wird nach oben organisiert – in der Hoffnung, dass unten etwas ankommt. Dieses Prinzip hat in den letzten Jahrzehnten mehr Ungleichheit erzeugt, aber kaum zusätzliche Sicherheit im Alltag.

Begriffe wie Industrie, Export oder „Hightech-Standort“ klingen modern, dienen jedoch oft als Ausweichformeln, wenn es um soziale Verantwortung geht: Wie werden Beschäftigte geschützt? Wie bleibt Wohnen bezahlbar? Wer trägt die Kosten des Strukturwandels? Und wie gelingt Klimaschutz, wenn fossile Interessen weiter bedient werden?

[BILD 3 HIER EINFÜGEN – Wirtschaft vor Klima | Dateiname/URL einfügen]

Stau, Abgase, Stillstand: Wenn Politik „Wohlstand“ sagt, aber die Folgekosten verschweigt.

Manuel Hagel wird innerparteilich dem rechten, konservativen Flügel der CDU zugerechnet. Seine Außendarstellung wirkt modern, die politische Stoßrichtung bleibt klassisch: Law-and-Order-Rhetorik, harte Migrationslinie, wirtschaftsliberale Prioritäten, geringe Umverteilung. Optimismus ersetzt kein sozial gerechtes Konzept.

Auch die Nähe zu Friedrich Merz ist offensichtlich. Hagel erscheint weniger als eigenständiger Erneuerer, sondern als verlässlicher Träger der Merz-Linie auf Landesebene. Das Bild eines Kandidaten, der Zukunft verkauft, aber wirtschaftsliberale Parteipositionen stabilisiert, drängt sich auf.

Viele Beobachter sehen darin keine Modernisierung, sondern die Fortsetzung einer stark wirtschaftsnahen CDU-Agenda – eine Linie, die in ihrer marktradikalen Zuspitzung nur noch von FDP oder AfD übertroffen wird.

„Zukunft“ klingt gut – aber ohne Transparenz bleibt es PR: Wer entscheidet, wer profitiert?

Auch beim „Zukunftsfonds BW“ bleibt vieles unklar: Wer entscheidet? Welche Kriterien gelten? Wer profitiert? Ohne Transparenz wird aus Zukunft schnell PR statt Politik.

Resümee: Die CDU präsentiert mit Manuel Hagel ein junges Gesicht – aber kein neues Konzept. Wer ihn wählt, bekommt Kontinuität. Die Frage bleibt: Vorfahrt für wessen Wohlstand?

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