Energie-Lüge entlarvt Warum nicht die Energiewende sondern fossile Abhängigkeit uns Milliarden kostet

Ein Beitrag von

Claudia Kemfert.

Benzin zu teuer, Heizkosten explodieren, Stromrechnung unverständlich – und schuld soll die Energiewende sein?

Das höre ich seit 30 Jahren. Und es ist falsch.

Nicht die Energiewende ist teuer – sondern das Festhalten an fossiler Energie.

Im Gespräch mit Martin Tillich bei Utopia geht es um vier zentrale Mythen, die die Debatte verzerren:

„Die Energiewende ist zu teuer“ – tatsächlich zahlen wir heute für fossile Abhängigkeiten und über 80 Milliarden Euro Subventionen jährlich

„Wärmepumpen sind ideologisch“ – dabei sind sie eine effiziente und kostensparende Technologie

„Ohne Atomkraft geht es nicht“ – eine teure Phantomdebatte ohne Lösung für ein erneuerbares System

„Dunkelflaute gleich Blackout“ – falsch Mit Netzen Speichern und europäischem Verbund ist Versorgung gesichert

Die entscheidende Frage lautet
Was kostet uns das Nichtstun

Klimaschutz wirtschaftliche Stärke und Versorgungssicherheit gehören zusammen

Mehr dazu auch in meinem Buch Kurzschluss

Hier geht es zum Interview


Link —> https://utopia.de/claudia-kemfert-nicht-die-energiewende-ist-teuer-sondern-das-festhalten-an-fossiler-energie_917242/

Ein Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer.-

Das Interview ist wie immer interessant und macht deutlich, dass die Fossile Energie extrem teuer ist.

Oft wird diese fossile Energie nicht nur durch den direkten Kaufpreis bezahlt, sondern

– vorgelagert durch Investitionen (Aufbau der Infrastruktur)

– Subventionen in der Nutzungsphase

– und anschließend durch nachgelagerte Finanzierung der Folgeschäden (Rückbau oder bei Atomkraft die Kosten für Zwischen- und Endlagerung).

Die Energiekonzerne rechnen sich hier noch zusätzlich arm, indem für die Gewinne in Deutschland nicht einmal Steuern gezahlt werden (durch Lizenzverträge oder Gewinn-Abführung-Verträge ins Ausland).

Bezahlen tut dies der Verbraucher und dann nochmals der Verbraucher als Steuerzahler.

Und bestimmte Politiker fördern dieses Spiel.

#Energiewende #Kurzschluss #Klimaschutz #Energiepreise #Transformation #ErneuerbareEnergien #Wärmepumpe #Energiepolitik

Erwerbsminderungsrente: Warum ein schneller Antrag Sie ein Vermögen kosten kann

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
Werner Hoffmann
– Rentenberater (RDG)
www.Renten-experte.de

„Stellen Sie schnell einen Antrag!“ – dieser Rat ist weit verbreitet. Doch genau das kann ein teurer Fehler sein. Denn bei der Erwerbsminderungsrente entscheidet nicht nur der Anspruch, sondern vor allem der richtige Zeitpunkt.

Der Mechanismus

Sobald die Erwerbsminderung eintritt, wird alles festgeschrieben:

  • Entgeltpunkte,
  • Versicherungszeiten,
  • Durchschnittswerte.

Dieser Durchschnitt wirkt über die Zurechnungszeit bis etwa zum 66. Lebensjahr weiter.

Beispiel A: Zu früh beantragt

Ein 22-jähriger Versicherter:

  • 3 Jahre Ausbildung mit etwa 2,25 Entgeltpunkten,
  • 2 Jahre Minijob mit Aufstockung mit etwa 0,40 Entgeltpunkten.

Gesamt: 2,65 Entgeltpunkte bei 5 Jahren.
Die Voraussetzungen sind erfüllt.

Durchschnitt: 0,53 Entgeltpunkte pro Jahr.

Zurechnungszeit von rund 44,2 Jahren ergibt:
23,43 Entgeltpunkte.

Gesamt:
2,65 plus 23,43 ergibt 26,08 Entgeltpunkte.

Monatliche Rente:
26,08 multipliziert mit 40,79 Euro ergibt etwa 1.064 Euro.

Beispiel B: Ein Jahr klug ergänzt

Der gleiche Versicherte zahlt ein zusätzliches Jahr Beiträge im Alter von 16 bis 17:

  • zusätzlich etwa 2,00 Entgeltpunkte.

Gesamt: 4,65 Entgeltpunkte bei 6 Jahren.

Durchschnitt: 0,78 Entgeltpunkte pro Jahr.

Zurechnungszeit ergibt:
34,48 Entgeltpunkte.

Gesamt:
4,65 plus 34,48 ergibt 39,13 Entgeltpunkte.

Monatliche Rente:
39,13 multipliziert mit 40,79 Euro ergibt etwa 1.596 Euro.

Der Unterschied

1.064 Euro gegenüber 1.596 Euro.
Das sind 532 Euro mehr im Monat.

Über Jahrzehnte ergibt sich ein Unterschied von weit über 100.000 Euro.

Das eigentliche Problem

Viele wenden sich an Gemeinden, Versicherungsälteste oder die Deutsche Rentenversicherung.

Dort werden Anträge korrekt aufgenommen, aber es erfolgt in der Regel keine strategische Optimierung.

Merke: Keine schnelle Antragstellung von Renten!

Erst eine strategische Vorabprüfung des Rentenantrages durch einen unabhängigen Rentenberater (RDG) kann die notwendige Sicherheit bringen!

Resümee

Ein vorschneller Antrag kann lebenslang Geld kosten.

Der Fehler liegt nicht im Antrag selbst, sondern im falschen Zeitpunkt.

Erst rechnen, dann beantragen.

#Erwerbsminderungsrente #Rentenberatung #Rente #Sozialrecht #Finanzen

Katherina Reiche dreht die Energiewende zurück! Warum ihre Politik Deutschland teurer, abhängiger und klimaschädlicher macht

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer.-

Ausgerechnet auf einer Öl- und Gaskonferenz in Texas stellt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche das EU-Klimaziel 2050 infrage.

Klimaschutz sei zu teuer, so ihre Botschaft. Doch genau das ist wirtschaftlich betrachtet eine gefährliche Verdrehung der Realität.

Nicht der Klimaschutz ist zu teuer – das Festhalten an fossilen Energien ist es.

Ki-generiert Katherina Reiche.

Das Potsdam Institute for Climate Impact Research hat errechnet, dass sich die globalen Klimaschäden bis 2049 auf mehr als 30.000 Milliarden US-Dollar summieren könnten. Gleichzeitig könnte das weltweite Bruttoinlandsprodukt um rund 17 Prozent einbrechen. Die Kosten eines konsequenten Klimaschutzes lägen dagegen etwa sechsmal niedriger. Wer also behauptet, Klimaschutz sei unbezahlbar, ignoriert die wahren Kosten des Nichtstuns.

Ki-generiert.

Auch die Energiekrise 2022 hat gezeigt, wie zerstörerisch fossile Abhängigkeit wirkt. Deutschland musste damals fast 70 Milliarden Euro an zusätzlichen Importkosten für fossile Energien tragen. Gleichzeitig war diese Krise für mehr als die Hälfte der europäischen Inflation mitverantwortlich. Teures Gas trieb Strompreise, Produktionskosten und Verbraucherpreise nach oben. Fossile Energie ist kein Sicherheitsanker, sondern ein Preisrisiko.

Die Internationale Energieagentur (IEA) kommt zu einem gegenteiligen Befund zu Reiches Kurs: Der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien hat europäische Verbraucher zwischen 2021 und 2023 um rund 95 Milliarden Euro entlastet. Zusätzlicher Strom aus Wind- und Solaranlagen senkte den Einsatz teurer Gaskraftwerke. Genau das drückte in Zeiten hoher Gaspreise den Strompreis nach unten. Erneuerbare Energien schützen also nicht nur das Klima, sondern auch Geldbeutel, Industrie und Wohlstand.

Wer diesen Ausbau bremst, handelt daher nicht wirtschaftlich vernünftig, sondern wirtschaftlich fahrlässig. Immer deutlicher entsteht der Eindruck, dass Katherina Reiche die erneuerbaren Energien politisch zurückdrängen will, während sie zugleich auf Gas setzt – obwohl genau dieses Gas Deutschland teuer, abhängig und krisenanfällig gemacht hat. Das ist keine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik, sondern eine Rückkehr in die fossile Sackgasse.

Besonders brisant ist dabei: Während Unternehmen, Investoren und viele industrielle Akteure längst verstanden haben, dass erneuerbare Energien ein echter Standortvorteil sind, wirkt Reiches Kurs wie ein Bremsmanöver aus der Vergangenheit. Regionale Strommodelle, Energy Sharing, Smart-Meter-Rollout und der beschleunigte Ausbau von Wind- und Solarenergie könnten Deutschland günstiger, unabhängiger und wettbewerbsfähiger machen. Doch stattdessen sendet die Ministerin Signale, die Gaslobby und fossile Interessen stärken.

Damit entwickelt sich Katherina Reiche immer mehr zu einem politischen Umweltmonster der fossilen Ära: Sie stellt Klimaziele infrage, verharmlost die wirtschaftlichen Schäden der fossilen Abhängigkeit und gefährdet eine Energiepolitik, die Deutschland eigentlich stabiler und moderner machen müsste. Wer heute erneuerbare Energien ausbremst, bremst nicht nur Klimaschutz aus, sondern auch Innovation, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Vernunft.

Die politische Antwort müsste deshalb genau umgekehrt lauten: Die Sonne muss in den Tank, der Wind in die Industrie. Deutschland braucht nicht weniger Energiewende, sondern mehr Tempo beim Ausbau heimischer erneuerbarer Energien. Denn erneuerbare Energien sind keine Ideologie, sondern die günstigste, sicherste und modernste Form von Wirtschaftspolitik.

Resümee: Wer heute Gas schönredet und das Klimaziel 2050 infrage stellt, handelt nicht im Interesse des Landes, sondern im Interesse einer fossilen Vergangenheit. Katherina Reiche steht damit nicht für Zukunft, sondern für Rückschritt – mit potenziell gewaltigen Kosten für Klima, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Abartigkeit in den Nicht-Aktivitäten der CDU/CSU ist nur noch durch die FDP und AfD zu überbieten.

#KatherinaReiche #Energiewende #ErneuerbareEnergien #Klimaschutz #Gaslobby

Himmelsfeuer, Geister oder Sonnensturm? Wie die Nordlichter wirklich entstehen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Nordlichter faszinieren die Menschen seit Jahrtausenden. Sie tanzen geheimnisvoll über den Himmel, verändern ihre Farben, erscheinen plötzlich – und verschwinden wieder. Für viele Kulturen waren sie lange Zeit ein Rätsel. Heute kennen wir die wissenschaftliche Erklärung. Doch der Weg dorthin war geprägt von Mythen, Angst, Staunen und der ewigen menschlichen Suche nach Sinn.

Die Entstehung der Nordlichter beginnt auf der Sonne. Dort kommt es ständig zu Explosionen aus Gas und geladenen Teilchen. Manche dieser sogenannten Sonnenstürme sind klein, andere gewaltig. Bei besonders starken Ausbrüchen werden enorme Mengen energiereicher Teilchen ins All geschleudert. Sie rasen mit Geschwindigkeiten von etwa 200 bis 700 Kilometern pro Sekunde in Richtung Erde. Trotz dieser enormen Geschwindigkeit benötigen sie rund zwei bis drei Tage, um unseren Planeten zu erreichen.

Heute können Wissenschaftler Nordlichter deshalb teilweise vorhersagen. Satelliten beobachten die Aktivität der Sonne und messen die Teilchenströme. Dennoch bleiben Prognosen ungenau, weil technische Probleme oder komplexe Wechselwirkungen im Weltraum die Vorhersage erschweren.

Wenn die geladenen Teilchen die Erde erreichen, treffen sie zunächst auf das Magnetfeld unseres Planeten, eine Art unsichtbarer Schutzschild. Dieses lenkt die Teilchen ab und führt sie entlang der magnetischen Feldlinien in Richtung der Pole. Dort dringen sie in die oberen Schichten der Atmosphäre ein.

In der Atmosphäre stoßen die Sonnenpartikel mit verschiedenen Gasen zusammen, vor allem mit Sauerstoff und Stickstoff. Bei diesen Zusammenstößen wird Energie freigesetzt, die wir als Licht sehen. Je nach Höhe und Gasart entstehen unterschiedliche Farben. Sauerstoff kann vor allem grünes oder rotes Licht erzeugen, während Stickstoff eher rötliche oder violette Töne hervorbringt. Wenn starke Höhenwinde die Teilchenströme durcheinanderwirbeln, entstehen die typischen bewegten Schleier, Bögen und Wellen am Himmel.

Nordlichter sind übrigens ständig vorhanden – Tag und Nacht. Sichtbar werden sie für uns nur, wenn es dunkel genug ist und der Himmel wolkenfrei bleibt.

Doch lange bevor diese physikalischen Zusammenhänge bekannt waren, suchten Menschen nach anderen Erklärungen. Die Sámi, die indigenen Bewohner des hohen Nordens, glaubten beispielsweise, dass die Nordlichter die Geister ihrer Vorfahren seien, die Botschaften aus dem Himmel senden. Manchmal hört man bei starkem Wind ein leises Rauschen während eines Nordlichts – für sie waren das Stimmen aus der Vergangenheit.

In Finnland erzählte man sich die Legende vom heiligen Fuchs, der mit seinem Schweif Funken an den Himmel schlägt. Die Wikinger wiederum interpretierten Nordlichter als Vorzeichen für Krieg und göttliche Aufforderung zum Kampf.

Auch in Nordamerika und Grönland glaubten Menschen, in den bewegten Lichtern ihre Ahnen erkennen und mit ihnen sprechen zu können. Die tanzenden Formen regten die Fantasie an – wer Trost oder Antworten suchte, fand sie im Himmel.

Ganz anders war die Wahrnehmung in Mitteleuropa. Dort treten Nordlichter selten auf. Wenn sie doch erscheinen, sind sie oft blutrot, weil Beobachter weit vom Pol entfernt sind. Im Mittelalter bedeutete ein roter Nachthimmel für viele Menschen Feuer, Krankheit oder Weltuntergang. Nordlichter wurden daher als Unheilssignal interpretiert.

Erst mit dem Fortschritt der Wissenschaft begann sich das Verständnis zu ändern. Der italienische Gelehrte Galileo Galilei prägte den Begriff „Aurora Borealis“, die Morgenröte des Nordens. Später gelang es Forschern wie dem norwegischen Physiker Christian Birkeland, die physikalischen Ursachen der Nordlichter genauer zu erklären.

Die Geschichte der Nordlichter zeigt eindrucksvoll, wie Menschen versuchen, Naturphänomene zu deuten. Zwischen Mythos und Wissenschaft liegt oft ein langer Weg. Doch die Faszination bleibt. Auch heute noch stehen Menschen nachts staunend unter dem Himmel, wenn grüne und rote Schleier lautlos über ihnen tanzen.

Denn selbst wenn wir heute wissen, wie Nordlichter entstehen – ihr Zauber ist geblieben.

#Nordlichter #AuroraBorealis #Polarlichter #Naturphänomen #Weltraum

RENTIERE, JOIK UND LEBEN AM ENDE DER WELT – MEIN UNVERGESSLICHER BESUCH BEI DEN SAMI IN ALTA!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Wer Alta im hohen Norden Norwegens besucht, erlebt mehr als Schnee, Fjorde und Polarlicht. Man begegnet einer Kultur, die seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur lebt: den Sami, den indigenen Rentierzüchtern Skandinaviens.

Mein Besuch bei einer samischen Familie war eine Reise in eine Welt, die gleichzeitig archaisch und faszinierend modern wirkt. Hier bestimmen nicht Uhren oder Kalender den Alltag – hier geben die Rentiere den Rhythmus vor.

„Sie sind unsere Chefs“, erklärte unsere Gastgeberin lachend. Und tatsächlich: Alles dreht sich um die Tiere. Wann gewandert wird, wann gerastet wird, wann gearbeitet wird – das entscheiden oft die Bedürfnisse der Herde.

Leben mit den Rentieren

Die Rentierhaltung ist harte Arbeit. Junge Tiere werden über Jahre hinweg trainiert, bevor sie Schlitten ziehen können. Bereits als Kälber gewöhnen sich die Tiere an Menschen. Erst mit zwei oder drei Jahren beginnt das eigentliche Training mit Geschirr und kleinen Lasten.

Mit etwa vier bis fünf Jahren gelten sie als stark genug, um Touristen sicher zu ziehen. Besonders beeindruckend war ein großer weißer Rentierbulle, der bereits zwei Personen ziehen konnte – ungewöhnlich für sein Alter.

Doch das Leben mit Rentieren ist nicht nur romantisch. Rivalitäten unter männlichen Tieren können gefährlich werden. Unsere Gastgeberin erzählte, wie zwei aggressive Bullen eine ältere Rentierkuh so schwer verletzten, dass sie eingeschläfert werden musste. Deshalb werden manche Tiere zeitweise angebunden oder getrennt gehalten.

Naturwissen aus Jahrhunderten

Die Sami verfügen über ein tiefes Wissen über ihre Tiere. Am Geweih lässt sich zum Beispiel erkennen, ob ein Rentier jung oder alt ist. Mit zunehmendem Alter wird die Basis des Geweihs breiter und ovaler.

Auch die Form des Geweihs ist einzigartig – fast wie ein Fingerabdruck. Jedes Jahr wächst es ein wenig größer, bleibt aber im Grundmuster gleich. In der Wachstumsphase kann ein Geweih mehrere Zentimeter pro Tag zulegen.

Faszinierend ist auch das Fell der Tiere: Jedes einzelne Haar ist hohl. Dadurch entsteht eine natürliche Isolationsschicht und sogar ein hoher Auftrieb im Wasser. Früher schwammen die Herden selbstständig zu Sommerweiden auf Inseln – heute werden sie teilweise mit Booten transportiert.

Kleidung, die Geschichten erzählt

Im traditionellen Lavvu-Zelt konnten wir historische Kleidung und Ausrüstung sehen. Die alten Gewänder bestanden ausschließlich aus Rentierfell. Erst später kamen Wolle und Stoffe durch Handel in die Region.

Selbst Schuhe wurden aus Fell gefertigt – wasserdicht vernäht und mit speziellen Techniken geschnürt, damit beim Durchqueren von Flüssen kein Wasser eindrang.

Heute tragen die Sami ihre farbenprächtigen Trachten vor allem zu Festen. An Gürtelknöpfen oder Kopfbedeckungen lässt sich erkennen, aus welcher Region jemand stammt oder ob er verheiratet ist.

Musik, die Menschen ehrt

Ein besonders bewegender Moment war das Kennenlernen des Joik, einer traditionellen Gesangsform. Man singt dabei nicht über jemanden – man singt ihn selbst.

Interessant: Man trägt seinen eigenen Joik normalerweise nicht selbst vor. Wird er von anderen gesungen, gilt das als Zeichen von Respekt und Wertschätzung.

Kinder lernen Joik spielerisch mit einfachen Lautfolgen wie „Hey, yo, lo, le, la“. Diese Klänge können sogar als Wiegenlied dienen.

Eine Kultur im Wandel

Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich vieles. Feste Siedlungen entstanden, moderne Materialien hielten Einzug. Doch trotz aller Veränderungen bleibt die Verbindung zur Natur und zu den Rentieren der Kern der samischen Identität.

Wer Alta besucht, merkt schnell: Hier lebt eine Kultur weiter, die uns viel über Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Respekt vor der Umwelt lehren kann.

Dieser Besuch war nicht nur eine Reise in den hohen Norden – es war eine Reise zu den Wurzeln menschlichen Lebens mit der Natur.

#Sami #Alta #Norwegen #Rentierkultur #ArktisErlebnis

Eishotel, Eisskulpturen und norwegische Fischsuppe – ein magischer Tag in Alta (Teil 4)

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Nach den intensiven Eindrücken der Nordlichter-Tour stand am nächsten Tag ein weiteres Highlight auf dem Programm: der Besuch eines Eishotels in der Region Alta. Schon die Anfahrt war besonders. Die Landschaft wirkte wie eine endlose weiße Bühne aus Schnee und gefrorenen Flächen, über der ein klarer, fast unwirklich blauer Himmel lag.

Bevor wir das Eishotel erkundeten, kehrten wir zunächst in ein gemütliches Restaurant ein. Dort erwartete uns eine typisch nordnorwegische Spezialität: norwegische Fischsuppe.

Cremig, würzig und angenehm heiß war sie genau das Richtige nach den kalten Stunden draußen. Frischer Fisch, feine Kräuter und ein Hauch von Meeresaroma machten diesen Moment zu einem echten Genuss. Während draußen die arktische Luft wehte, entstand drinnen eine warme, entspannte Atmosphäre, in der wir neue Energie tankten.

Anschließend ging es weiter zum eigentlichen Ziel: dem Eishotel. Bereits beim Betreten wurde klar, dass dies kein gewöhnlicher Ort ist. Wände, Bögen, Säulen und sogar Möbel bestanden vollständig aus Eis und fest gepresstem Schnee. Das Licht wurde von den kristallinen Oberflächen reflektiert und tauchte alles in eine faszinierende Mischung aus Blau-, Weiß- und Silbertönen.

Besonders beeindruckend war die Ausstellung der Eisskulpturen. Künstler aus verschiedenen Ländern hatten detailreiche Figuren, abstrakte Formen und ganze Szenen aus gefrorenem Material geschaffen. Manche Skulpturen wirkten fast lebendig, als würden sie sich im nächsten Moment bewegen. Andere erinnerten an moderne Kunstwerke, die durch Lichtinstallationen zusätzlich in Szene gesetzt wurden.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Eishotelzimmer. Jedes Zimmer war individuell gestaltet – mit Eisbetten, kunstvoll geschnitzten Kopfteilen und teilweise sogar kleinen Eisornamenten an den Wänden. Trotz der Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gab es die Möglichkeit, hier tatsächlich zu übernachten. Ausgestattet mit speziellen Schlafsäcken und warmen Fellen wird die Nacht im Eishotel zu einem Abenteuer, das wohl nur wenige Orte auf der Welt bieten.

Dieser Tag verband Genuss, Kunst und Natur auf einzigartige Weise. Die Kombination aus traditioneller Küche, beeindruckender Eisarchitektur und der besonderen Atmosphäre der Arktis machte den Besuch zu einem Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.

#Alta #Eishotel #Norwegen #Arktis #ReiseErlebnis

Nordlichter, Schneemobile und ein kleiner Schreckmoment in der arktischen Nacht (Teil 3)

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Nach der Landung in Alta begann der eigentliche Zauber der Reise. Es ging hinaus aus der Stadt, hinein in eine Landschaft, die mit jedem Kilometer stiller, karger und zugleich beeindruckender wurde. Schneebedeckte Weiten, dunkle Wälder und eine klare, eisige Luft vermittelten sofort das Gefühl, wirklich in der Arktis angekommen zu sein.

Unser Ziel war die Gargia Lodge, idyllisch gelegen mitten in der Natur. Schon bei der Ankunft wurde deutlich: Hier ticken die Uhren anders. Kein Verkehrslärm, keine Hektik – nur Schnee, Stille und eine besondere Atmosphäre.

Am Abend stand dann das große Highlight an: eine Schneemobil-Tour zur Nordlichter-Suche.

Ausgerüstet mit Thermoanzügen, Helmen und Handschuhen starteten wir in die dunkle Nacht. In einer Gruppe von etwa 15 Schneemobilen bewegten wir uns wie eine leuchtende Karawane durch die verschneite Landschaft. Der Schnee reflektierte das Mondlicht, während über uns der Himmel immer wieder geheimnisvoll flackerte.

Doch plötzlich kam es zu einem kurzen Schreckmoment. Eines der Schneemobile geriet leicht von der Spur ab und rutschte in tieferen, lockeren Pulverschnee. Das Fahrzeug verlor die Stabilität, kippte zur Seite und kam schließlich zwischen zwei Bäumen zum Stillstand. Sofort hielten alle an. Zum Glück blieb es bei Prellungen und einem großen Schrecken. Ernsthafte Verletzungen gab es nicht.

Das Schneemobil konnte in dieser Nacht nicht mehr geborgen werden. Der Schnee war zu weich und zu tief. Erst am nächsten Tag war eine Bergung mit zusätzlicher Ausrüstung möglich. Für uns alle war das ein eindrucksvoller Moment, der zeigte, wie schnell sich Bedingungen in der arktischen Natur verändern können.

Trotz dieses Zwischenfalls ging die Tour weiter. Und dann geschah es: Am Himmel tanzten plötzlich grüne Schleier aus Licht. Die Nordlichter erschienen wie ein leises Wunder. In der völligen Stille der arktischen Nacht wurde uns bewusst, wie klein der Mensch ist – und wie groß diese Natur.

#Nordlichter #Alta #Arktis #Schneemobil #Norwegen

Sturm, Arktis und Adrenalin – Unser dramatischer Flug ins Ende Europas nach Alta! (Teil 1)

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Alta. Schon der Name klingt nach Weite, Kälte und Abenteuer. Und genau das ist dieser Ort auch. Wer auf die Landkarte Europas schaut, entdeckt schnell: Alta liegt nicht einfach im Norden – Alta liegt tief in der Arktis-Zone.

Mit rund 69,97° nördlicher Breite befindet sich die Stadt deutlich nördlich des Polarkreises, der bei etwa 66° 33′ Nord verläuft. Von hier aus sind es in der Luftlinie noch etwa 2.300 Kilometer bis zum Nordpol. Eine Zahl, die zunächst abstrakt klingt. Doch sobald man sich damit beschäftigt, wird klar, was das bedeutet: Alta ist kein gewöhnliches Reiseziel. Alta liegt dort, wo Europa langsam ausfranst und in eine Region übergeht, in der Wetter, Kälte und Landschaft den Ton angeben.

Auch die Entfernung zum Polarkreis zeigt, wie weit oben Alta wirklich liegt. Bis zum arktischen Kreis sind es von dort aus nur ungefähr 380 bis 400 Kilometer nach Süden. Alta liegt also bereits mitten in der Arktis-Zone. Gleichzeitig wird einem bewusst, wie riesig Norwegen ist. Nach Stuttgart beträgt die Luftlinie von Alta aus ungefähr 2.450 bis 2.550 Kilometer. Mit dem Auto wären es realistisch eher 3.200 bis 3.400 Kilometer, quer durch Finnland, Schweden, Dänemark und schließlich Deutschland. Allein diese Zahlen machen deutlich, wie abgeschieden dieser Ort tatsächlich liegt.

Norwegen wirkt auf Karten oft kleiner, als es in Wirklichkeit ist. Doch das Land ist extrem lang, schmal, voller Gebirge, Fjorde und weiter unbewohnter Flächen. Während Deutschland rund 84 Millionen Einwohner zählt, leben in ganz Norwegen nur etwa 5,5 Millionen Menschen. Noch eindrucksvoller wird es bei der Bevölkerungsdichte: In Norwegen leben durchschnittlich nur etwa 14 Menschen pro Quadratkilometer, in Deutschland dagegen ungefähr 235. Deutschland ist damit mehr als 15-mal dichter besiedelt. Genau deshalb fühlt sich Norwegen, vor allem im Norden, so offen, so leer und so grenzenlos an.

Alta ist also nicht nur geografisch weit oben. Alta ist auch emotional weit weg vom gewohnten Mitteleuropa. Und genau dorthin sollte die Reise gehen. Doch schon der erste Anreiseversuch zeigte, dass man in der Arktis zwar vieles planen kann, aber niemals alles.

Der erste Anflug – und plötzlich wird es ernst

Eigentlich war alles klar. Flug nach Alta, Ankunft im Norden, dann endlich Winterlandschaft, arktische Luft und hoffentlich Polarlichter. Doch schon beim Anflug zeichnete sich ab, dass diese Reise nicht so glatt verlaufen würde wie ein gewöhnlicher Städtetrip nach Oslo, München oder Hamburg.

Die Maschine näherte sich Alta, doch draußen herrschten starke, weite Seitenwinde. In Nordnorwegen können sich Wetterlagen in kurzer Zeit drastisch verändern. Fallwinde aus den Bergen, Windströme entlang der Fjorde und arktische Luftmassen schaffen Bedingungen, bei denen selbst moderne Flugzeuge und erfahrene Crews an Grenzen stoßen.

Dann der erste Landeversuch. Im Flugzeug wurde es spürbar stiller. Viele blickten aus dem Fenster, andere schauten nur noch starr nach vorne. Die Maschine sank, korrigierte, arbeitete gegen den Wind. Für einen Moment sah es aus, als könnte es klappen. Doch dann: Durchstarten.

Der erste Versuch war gescheitert.

Also erneut ein Anflug. Noch einmal Hoffnung. Noch einmal diese Mischung aus Spannung, Unsicherheit und konzentrierter Stille in der Kabine. Der zweite Landeversuch begann. Wieder arbeitete die Maschine gegen die Böen an. Wieder dieses Gefühl, dass Natur und Technik gerade direkt miteinander ringen.

Doch auch dieser Versuch musste abgebrochen werden.

Die Seitenwinde waren schlicht zu stark. Eine Landung wäre nicht mehr verantwortbar gewesen. Und so fiel die einzig richtige Entscheidung: Abbruch und Rückflug nach Frankfurt.

Zurück nach Frankfurt – und die Arktis setzt ihre Regeln durch

Damit war die Reise fürs Erste unterbrochen. Statt arktischem Boden unter den Füßen gab es zunächst wieder deutschen Flughafenalltag, Hotelübernachtung und die Erkenntnis, dass man eben nicht immer Herr der Lage ist. Gerade in Regionen wie Alta gilt: Nicht der Mensch bestimmt den Ablauf, sondern die Natur.

Natürlich war da Enttäuschung. Schließlich freut man sich auf den Urlaub, plant, organisiert, fiebert auf die Ankunft hin – und dann endet der Tag wieder dort, wo er begonnen hat. Aber zugleich hatte dieser gescheiterte Anflug auch etwas Beeindruckendes. Er zeigte sofort, dass diese Reise kein austauschbarer Wochenendtrip werden würde, sondern ein echtes Erlebnis mit Respekt vor Wetter, Entfernung und Landschaft.

Am Abend in Frankfurt kreisten die Gedanken nur um eine Frage: Wird es morgen klappen?

Der zweite Versuch – und endlich Landung in Alta

Am nächsten Tag ging es erneut los. Wieder Richtung Norden. Wieder hinein in die Weite Skandinaviens. Wieder über Schneeflächen, Berge und jene endlosen Landschaften, die auf Fotos fast unwirklich aussehen. Doch dieses Mal war die Hoffnung stärker als die Unsicherheit.

Und tatsächlich: Beim zweiten Anlauftag war das Wetter gnädiger. Der Anflug blieb spektakulär, aber die Bedingungen waren diesmal stabil genug. Die Maschine konnte aufsetzen. Sicher. Erfolgreich. Endlich Landung in Alta.

In solchen Momenten spürt man sofort, dass eine Reise nicht nur aus Kilometern besteht. Sie besteht aus Emotionen, Erleichterung und diesem besonderen Augenblick, wenn man nach langem Zittern tatsächlich am Ziel ankommt. Genau so war es hier. Nach abgebrochenem Landeversuch, Rückflug und neuer Anreise war die Landung in Alta nicht einfach nur eine Ankunft. Sie war ein kleiner Sieg über Unsicherheit, Geduld und Wind.

Und damit begann sie endlich: die Reise an einen Ort, der weit mehr ist als nur ein Punkt auf der Karte. Alta ist eine Erfahrung – rau, fern, faszinierend und von der Natur geprägt wie kaum ein anderer Ort in Europa.

Wer aber meint, hier sei die Klimawelt noch in Ordnung, der täuscht sich gewaltig!

Fortsetzung folgt in Teil 2.

#Norwegen #Alta #Kurzurlaub #NaturPur

BMW holt den i3 zurück

Ein Beitrag von

Rolf Bregg

BMW holt den i3 zurück – aber ganz anders, als wir ihn kennen.

Aus dem früheren Carbon‑Cityflitzer wird jetzt eine vollelektrische 3er‑Limousine auf der Neuen Klasse Plattform mit bis zu rund 900 km WLTP‑Reichweite und 800‑Volt‑Technologie.

Statt kompromisslosem Stadtauto ist der neue i3 klar auf Langstrecke und Alltag im Mittelklassesegment ausgelegt: mehr Platz, deutlich mehr Leistung, Schnellladen mit bis zu 400 kW und ein Innenraum, der eher wie ein rollendes User Interface wirkt als wie ein klassisches Cockpit.

Spannend finde ich vor allem das neue Panoramic iDrive mit Projektion über die gesamte Breite der Frontscheibe, das große 17,9‑Zoll‑Display und die zentralen „Superbrains“, die Fahrdynamik, Assistenzsysteme und Infotainment bündeln – ein klarer Schritt weg von der gewohnten iDrive‑Bedienphilosophie hin zu Touch, Sprache und smarter Assistenz.

Damit ist der „neue“ i3 weniger Nachfolger des alten Kult‑BMW, sondern eher die elektrische Speerspitze der 3er‑Reihe. Ob dieser Strategiewechsel aufgeht, wird sich auf der Straße – und im Flottenmix – zeigen.

#BMX #i3

#Elektrofahrzeug

Gas-Lüge der Energiewende: Wie Milliarden verbrannt werden, während Erneuerbare längst billiger sind

Ein Beitrag von Daniel Mautz

Daniel Mautz
Daniel Mautz

Gas als Rückgrat ist die teuerste Ausrede der Energiewende.

67 Cent pro Kilowattstunde. So viel kostet Strom aus Erdgas, wenn man ehrlich rechnet. Wind und Solar liegen unter 10 Cent.

Das ist kein grünes Wunschdenken, sondern das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Die offiziellen Stromgestehungskosten von 23 bis 28 Cent verschleiern systematisch, was Gasstrom die Gesellschaft wirklich kostet: Klimaschäden, Subventionen für LNG-Terminals und Gasspeicher, Steuerbefreiungen bei der Stromerzeugung.

All das wird externalisiert. Ein einziges 500-Megawatt-Kraftwerk verursacht bis 2045 Klimaschäden von bis zu 7 Milliarden Euro. Die tauchen in keiner offiziellen Rechnung auf. Bezahlen tun sie trotzdem alle.

Und was macht die Bundesregierung unter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche? Sie plant 10 Gigawatt neue Gaskraftwerksleistung und pumpt 6,6 Milliarden Euro Fördergelder in fossile Infrastruktur.

In einem Land, das 95 Prozent seines Erdgases importiert. Der Iran-Konflikt hat gerade vorgeführt, wie fragil das ist. Innerhalb weniger Tage verdoppelte sich der europäische Gaspreis. Aber sicher, Gas ist ja die verlässliche Brückentechnologie.

Das Framing über Versorgungssicherheit ist dabei der zentrale Taschenspielertrick. Wer Versorgungssicherheit sagt und gleichzeitig 95 Prozent Importabhängigkeit meint, betreibt keine Energiepolitik, sondern geopolitisches Roulette.

Erneuerbare Backup-Optionen mit Speichern, Bioenergie und grünem Wasserstoff sind nicht nur klimafreundlicher, sondern ökonomisch überlegen. Die Technologie ist da. Die Kosten sind transparent. Die Risiken kalkulierbar.

https://youtube.com/shorts/_g5U7Y-XP5o?si=JYaLijQvqdU3ygrz

Deutschland braucht keine fossile Brücke mehr. Es braucht den Mut, sie abzureißen. Aber Mut lässt sich bekanntlich schlecht subventionieren.

Katherina Reiche Gaslobby und CDU - Das passt ja gut zusammen. Auf Kosten der Bürger.
Katherina Reiche Gaslobby und CDU – Das passt ja gut zusammen. Auf Kosten der Bürger.

#Energiewende #Gaspreis #ErneuerbareEnergien #Klimapolitik #Stromkosten