Die perfiden Fossil-Ideologen, Teil 1 – die im Dienste der fossilen Lobby stehen

DAS GROßE VERRATEN AN UNSERER ZUKUNFT – WIE CDU, CSU, AfD UND FREIE WÄHLER DEN KLIMASCHUTZ ABSÄGEN

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Ein Beitrag von

Werner Hoffmann


Deutschland am Scheideweg

Und was passiert bei uns in Deutschland?

Die perfide Strategie von CDU, CSU, AfD und die FW_Bayern marschieren Hand in Hand mit ihren politischen Obergurus:

  • CDU: Friedrich Merz, Carsten Linnemann, Jens Spahn, Katherina Reiche,
  • CSU: Markus Söder,
  • FW Bayern: Hubertus Aiwanger,
  • AfD: Alice Weidel, Tino Chrupalla,
  • EVP: Manfred Weber,

Die Drahtzieher im Hintergrund

Gefolgt wird dabei dem Ruf der einflussreichen Mediengiganten und Investoren:

  • Axel Springer mit BILD und WELT,
  • Burda mit dem Focus,
  • der fossile US-Investor KKR,
  • der Finanzgigant BlackRock.

Sie alle wirken zusammen, um den Kurs der Politik massiv zu beeinflussen.


Das Ziel: Das Ende des Verbrenner-Aus

Ab 2035 sollten in Europa keine neuen Verbrennerfahrzeuge mehr zugelassen werden.

Ein historischer Meilenstein für den Klimaschutz.
Doch genau dieses Ziel wollen die oben genannten Kräfte jetzt kaltblütig wieder abschaffen.

Warum?

Weil sie genau wissen, dass eFuel als Ausrede nicht funktioniert.

Es ist unrealistisch, teuer und ineffizient.


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Resümee

Während die Welt nach vorne blickt, hängen sich CDU, CSU, AfD und Freie Wähler an eine gescheiterte Technologie und blockieren die Zukunft.
Das Ergebnis: ein gigantischer Verrat an Klima, Gesellschaft und den kommenden Generationen.

Im Rahmen der Reihe:

„Die perfiden Fossil-Ideologen, die im Dienste der fossilen Lobby stehen

wird in einer mehrteiligen Reihe auf die Details eingegangen.

Sei gespannt, welche Details hier publiziert werden!

Weiter News über Fossil-Ideologen:

https://blog-demokratie.de/?s=Fossil-Ideologen

Weitere News über CDU:

https://blog-demokratie.de/?s=CDU

Weitere News über CSU:

https://blog-demokratie.de/?s=CSU

Weitere News über FDP:

https://blog-demokratie.de/?s=FDP

Weitere News über AfD:

https://blog-demokratie.de/?s=AfD

#FossileLobby

#CDU #CSU #AfD #FDP #EVP

Wenn der Süden kocht und der Norden friert: Kipppunkt Europa – Golfstrom bricht ein, Mittelmeer explodiert.

Ein Beitrag von Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Wetter keine Meinung ist, sondern Physik

🔥 Klimachaos mit Ansage – und wir stehen mittendrin

Immer öfter hören wir: „Es ist halt ein heißer Sommer“, „Das Wetter war schon immer verrückt“, oder „Die Natur regelt das schon.“

Doch diese Sätze sind längst gefährlich verharmlosend.

Die Realität ist: Europa befindet sich im Zentrum mehrerer sich gegenseitig verstärkender Kipppunkte, die unser Wetter und Klima grundlegend verändern.

Zwei dieser Kipppunkte sind jetzt schon aktiv – und sie bedrohen in ihrer Kombination unsere Infrastruktur, unsere Landwirtschaft und unsere Sicherheit:

Der Golfstrom (AMOC) lässt nach.

Das Mittelmeer heizt sich dramatisch auf.

🌊 Der Golfstrom schwächelt – Europas Heizsystem fällt aus

Der Golfstrom – oder technisch: die „Atlantische Meridionale Umwälzzirkulation“ (AMOC) – ist ein globales Wärmetransportsystem, das wie ein gigantisches Förderband funktioniert: Warmwasser fließt vom Golf von Mexiko nach Nordeuropa, kühlt dort ab, sinkt ab und fließt in der Tiefe zurück.

Doch dieses System verlangsamt sich rapide. Wissenschaftler der Universität Kopenhagen und der Universität Utrecht warnten 2023 in einer Studie im Nature Climate and Atmospheric Science, dass ein vollständiger Kollaps der AMOC bis 2050 nicht ausgeschlossen werden kann – mit dramatischen Folgen:

  • West- und Nordeuropa: sinkende Temperaturen im Winter, gleichzeitig mehr Wetterextreme durch Jetstream-Störungen
  • Grönland: beschleunigtes Abschmelzen der Eisschilde
  • Afrika und Südamerika: veränderte Monsunzyklen, Dürren, Hungerkrisen

Besonders besorgniserregend:

Der Jetstream, unser Wettermotor in der oberen Atmosphäre, wird durch die AMOC-Abschwächung immer instabiler.

Das bedeutet:

Wetterlagen „hängen fest“, es kommt zu anhaltenden Hitzewellen, aber auch zu Dauerregen, Sturzfluten und Kälteinseln mitten im Sommer.

🌡️ Das Mittelmeer – ein brodelnder Hitzekessel voller Energie

Während der Norden durch den schwächelnden Golfstrom abkühlt, geschieht im Süden das Gegenteil:

Das Mittelmeer erwärmt sich mit bis zu 0,5 Grad pro Jahrzehnt – rund 70 % schneller als der globale Durchschnitt.

  • Mehr Verdunstung → mehr Wasserdampf in der Atmosphäre
  • Mehr Feuchtigkeit → mehr Energie für Unwetter, Starkregen, Hagel, Gewitter
  • Heißere Sommernächte, Tropennächte über Wochen hinweg
  • Wassertemperaturen wie in der Karibik – mit Auswirkungen auf Fischerei, Tourismus und Biodiversität

Die Folge ist eine extreme Labilisierung der Atmosphäre:

Heiße, feuchte Luft steigt auf und trifft – etwa über dem Alpenraum oder Mitteleuropa – auf kühlere Luftmassen aus Nordwesten. Das Ergebnis sind Wetterlagen, die wir so in Europa noch nie erlebt haben:
Tornados in Tschechien. Sturzfluten in Österreich. Hagelgeschosse in Italien. Tropennächte in Deutschland.

⚠️ Wenn Hoch auf Tief trifft: Europa als Kampfzone der Luftmassen

Genau hier greift die zutreffende Beobachtung von Magnus Rembold:

Das Mittelmeer produziert zunehmend tropische Luftmassen, die mit extrem viel Feuchtigkeit gesättigt sind.

Diese wandern in Richtung Norden – während aus dem Atlantik oder der Nordsee kühle Tiefdruckgebiete nach Süden drängen.

Die Folge:

Ein Clash der Giganten.
Die Kollision dieser Luftmassen erzeugt sogenannte Sturmkorridore, in denen sich Extremwetter entlädt:

  • Superzellen und Tornados
  • Heftige Gewitter mit Starkregen binnen Minuten
  • „Hitzekleber“: langanhaltende Hochdruckgebiete mit Temperaturen über 40 °C
  • Flusshochwasser und urbane Überschwemmungen

Diese Phänomene sind nicht mehr die Ausnahme, sondern die neue Normalität.

🧠 Und jetzt? Was wir verstehen müssen

Die Debatte „ob der Mensch am Klimawandel schuld sei“ ist wissenschaftlich längst beendet.
Die relevante Frage ist heute: Wie stoppen wir das Fortschreiten dieser Kipppunkte – bevor sie unumkehrbar werden?

  • Ein schwächerer Golfstrom ist kein Wetterphänomen, sondern ein Symptom globaler Erwärmung durch CO₂-Ausstoß.
  • Ein heißes Mittelmeer ist kein Urlaubsparadies, sondern ein potenzieller Brutkasten für Wetterextreme und soziale Verwerfungen.
  • Europa muss verstehen, dass es nicht „irgendwann betroffen sein wird“ – sondern längst im Epizentrum dieser Klimaentwicklung steht.

🧯 Fazit: Nicht das Klima ändert sich – wir müssen uns ändern

Der Mensch hat das Klima destabilisiert – aber wir sind auch die Einzigen, die es jetzt noch stabilisieren können.
Doch dafür braucht es:

  • Eine radikale Energie- und Verkehrswende
  • Den sofortigen Ausstieg aus fossilen Energien
  • Klimaanpassung in Stadtplanung, Landwirtschaft und Katastrophenschutz
  • Und vor allem: Ehrlichkeit in der politischen Kommunikation

Wer das heute noch als „Panikmache“ diffamiert, verkennt nicht nur die Daten – sondern spielt mit der Zukunft unserer Kinder.


📣 Hashtags:
#KipppunktEuropa #Golfstrom #KlimakriseJetzt #Extremwetter #MittelmeerHitzekessel

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Teil 2:

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🧊 Warum der Golfstrom ins Stocken gerät – und das Mittelmeer zum Hitzekessel wird

Ein ergänzender Beitrag von Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Ursache und Wirkung endlich verstanden werden müssen

🌍 Zwei Ursachen – ein zerstörerisches Zusammenspiel

Die dramatische Entwicklung, die wir aktuell rund um Golfstrom, Extremwetter und ein überhitztes Mittelmeer erleben, ist kein Zufall – sie ist die Folge zweier klar benennbarer Prozesse:

  • Das Schmelzen der Gletscher auf Grönland und dem arktischen Festland
  • Die durch Menschen verursachte globale Erwärmung – insbesondere auch rund um das Mittelmeer

Beide Entwicklungen destabilisieren nicht nur ihre jeweilige Region – sie verstärken sich gegenseitig und treiben Europa an einen gefährlichen Kipppunkt.

🧊 1. Grönlands Gletscherschmelze – Süßwasser bremst den Golfstrom

Die AMOC (Atlantische Umwälzströmung) funktioniert wie ein Förderband:

Warmes, salzhaltiges Wasser strömt nach Norden, kühlt dort ab, sinkt in der Tiefe ab – und zieht kaltes Wasser nach.

Doch durch das Abschmelzen der Gletscher gelangt immer mehr Süßwasser in den Nordatlantik:

  • Es ist leichter als Salzwasser
  • Verhindert das Absinken der Strömung
  • Bremst den gesamten Golfstrom

➡️ Weniger Wärme wird nach Europa transportiert.

Die Folge: Hitzestaus im Süden, Kälteinseln im Norden – und ein gestörter Jetstream.

🔥 2. Das überhitzte Mittelmeer – Feuchtigkeitsschleuder Europas

Das Mittelmeer erwärmt sich 70 % schneller als der globale Durchschnitt. Gründe sind:

  • CO₂-Emissionen durch fossile Energien
  • Verbauung der Küstenzonen
  • Abholzung im Mittelmeerraum
  • Mehr Sonnenstunden durch veränderte Wolkenbildung

➡️ Ergebnis:

Mehr Verdunstung, mehr Feuchtigkeit, mehr Energie für Starkregen, Hagel, Gewitter und Tropennächte.

♻️ Ein Teufelskreis aus Wärme, Wasser und Wetterchaos

Der Zusammenhang ist klar:

  • Golfstrom bremst → weniger Wärmeaustausch
  • Mittelmeer überhitzt → mehr Energie in der Atmosphäre

Je stärker das eine wird, desto mehr beschleunigt sich das andere. Wir erleben einen Teufelskreis.

🚨 Fazit: Die Kipppunkte sind real – die Verantwortung auch

Was sich hier abspielt, ist ein direkter Effekt menschlichen Handelns.
Jetzt hilft nur noch:

  • Sofortiger Ausstieg aus fossilen Energien
  • Investitionen in Klimaanpassung und Infrastruktur
  • Mut zur Wahrheit in der politischen Kommunikation

Das Klima verhandelt nicht. Es reagiert. Und zwar messbar – und unwiderruflich.

Atlantik-Kollaps droht – Europas Wetter vor dem Chaos, während Deutschland über Tempolimit streitet!

Ein Beitrag von

Daniel Mautz

@Daniel Mautz

Kipppunkt vor der Tür und nicht nur Deutschland schaut weg

Eine der wichtigsten Meeresströmungen für unser Klima, die Atlantische Umwälzströmung (AMOC), steht laut neuen Studien unter massivem Stress.

Sie schwächelt bereits deutlich und könnte sich dem Kipppunkt nähern, an dem sie abrupt zusammenbricht.

Das hätte gravierende Folgen für Europas Wetter, den Westafrikanischen Monsun und die Stabilität von Eisschilden.

Die HNA greift diese Gefahr auf, stützt sich dabei auf die bekannte Forschungslage, bleibt aber in der Einordnung vage.

Faktenlage:

  • Die AMOC ist laut Messungen und Modellanalysen so schwach wie seit über 1.000 Jahren nicht
  • Frühwarnsignale deuten auf wachsende Instabilität hin
  • Folgen eines Kollapses: stärkere Winterstürme, Dürren in Afrika, Meeresspiegelanstieg an der US-Ostküste, Abkühlung in Nordeuropa
  • Zeitfenster unsicher, Risiko aber laut Fachleuten „näher als gedacht“

Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung warnt seit Jahren vor dieser Entwicklung. In jüngsten Veröffentlichungen und Vorträgen betont er, dass auch ohne „Totalschalter aus“ bereits eine starke Abschwächung extreme Wetterveränderungen nach sich ziehen kann.

Die aktuelle Natur-Studie des britischen Met Office, die einen Kollaps in diesem Jahrhundert für „unwahrscheinlich“ hält, kritisiert er für ihre verharmlosende Kommunikation. Das Papier selbst zeige deutliche Abschwächung. „Kein Kollaps“ heiße nicht „keine Gefahr“.

Diese Entwicklungen sind keine Klimafolklore. Sie zeigen, wie gefährlich das Warten auf „hundertprozentige Sicherheit“ ist. Die AMOC ist nicht irgendein Wetterphänomen.

Sie ist ein zentrales Element des globalen Klimasystems. Wer jetzt nicht auf schnelles Senken der Emissionen, massiven Ausbau von Erneuerbaren und Klimaanpassung setzt, spielt mit einem Kipppunkt, den wir nicht mehr zurückdrehen können.

Deutschland diskutiert lieber über Tempolimit oder ob Klimaschutz nicht „sozialverträglicher“ verlangsamt werden kann.

Dabei könnte uns ein AMOC-Kollaps Wetterextreme bescheren, die jeden Streit um Heizungen grotesk wirken lassen.

Klingt abstrakt? Das Risiko liegt näher, als viele glauben. Und das Zeitfenster wird kleiner.

https://www.hna.de/welt/kipppunkt-diese-meeresstroemung-entscheidet-ueber-deutschlands-wetter-und-sie-steht-kurz-vor-dem-zr-93871482.html#google_vignette

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Ein Kommentar von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
…eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen

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Ich habe schon öfters über die Auswirkungen auf Europa und insbesondere auch auf Deutschland hingewiesen.

Es ist völlig unverständlich, wie alte Männer und eine mittelalterlich denkende Frau Katherina Reiche weiter unseren menschenfreundlichen Planeten zerstören wollen.

Naja, diese alten Menschen denken eben wohl nur an Cash und nicht an die nächsten Generationen.

#Klimakrise #AMOC

#Klimaschutz #ErneuerbareEnergien #Kipppunkt

Friedrich Merz verharmlost Klimakrise – Jetzt hagelt es Kritik

Was hat Friedrich Merz gesagt?

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
…eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.

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In mehreren aktuellen Auftritten – unter anderem im Bundestag und bei Maischberger – hat CDU-Chef Friedrich Merz die Rolle Deutschlands beim Klimaschutz deutlich relativiert. Seine Kernaussage:

„Selbst wenn wir alle morgen klimaneutral wären, würde keine einzige Naturkatastrophe weniger passieren.“

Merz argumentierte, Deutschland verursache nur etwa 2 % der globalen CO₂-Emissionen, bei rund 1 % der Weltbevölkerung. Daraus folgert er, dass Klimaschutzmaßnahmen hierzulande kaum globale Wirkung entfalten könnten.

Diese Aussagen fielen unter anderem:

  • In der Regierungsbefragung im Bundestag am 24. Juli 2025,
  • In der Sendung „Maischberger“, wo Merz Hitzewellen als „zum Teil“ Klimawandel, aber nicht ausschließlich, bezeichnete,

Warum ist das brisant?

Denn Merz stellt damit – in einer Zeit massiver Extremwetter-Ereignisse – die deutsche Verantwortung infrage. Die Aussage klingt für viele wie: „Warum sollen wir uns anstrengen, wenn’s ohnehin nichts bringt?“

Wer kritisiert Merz – und was sagen sie?

  • Luisa Neubauer (Fridays for Future): Nannte Merz’ Position eine „Bullshit-Einstellung“. Sie erinnerte daran, dass sich Deutschland im Pariser Abkommen 2015 völkerrechtlich verpflichtet habe, seinen Anteil zum Klimaschutz zu leisten. Ihre Warnung: Wer so denkt wie Merz, verabschiedet sich von globaler Solidarität und Verantwortung.
  • Karl Lauterbach (SPD): Kommentierte auf X: „Damit kann kein Wissenschaftler einverstanden sein“. Er warnte vor einer „Logik des Aufgebens“, die dazu führt, dass jedes Land den Klimaschutz für sinnlos erklärt.
  • Boris Palmer (OB Tübingen): Gab Merz in der Talkshow „Markus Lanz“ zwar rechnerisch recht, mahnte aber: „Wenn jeder so denkt, passiert gar nichts“. Wirtschaft, Lebensqualität und Klimaschutz müssten zusammengedacht werden.
  • Jochen Marotzke (Klimaforscher): Entgegnete, dass Klimaschutz nicht isoliert national, sondern nur im internationalen Verbund funktionieren könne. Wer sich aus der Verantwortung stiehlt, gefährdet die globale Klimapolitik.
  • Jan-Niclas Gesenhues (Grüne): Warf Merz vor, wichtige ökologische Fortschritte zurückzudrehen und echte Kreislaufwirtschaft zu blockieren.
  • Olaf Bandt (BUND-Vorsitzender): Machte Merz mitverantwortlich für den frühen Erdüberlastungstag 2025. Er sagte: Die CDU wolle die Wirtschaft schützen, aber nicht den Planeten.

Was steckt hinter Merz’ Haltung?

Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.
  • Er setzt auf Technologieoffenheit statt Verbote.
  • Er warnt vor „ideologisch überdrehten“ Klimazielen.
  • Er sieht die Verantwortung eher bei großen Emittenten wie China, Indien oder den USA.
  • Er positioniert sich wirtschaftsnah und wachstumsorientiert.

Was sagen Fachleute?

  • Deutschland hat nur einen kleinen Anteil an den Emissionen.
  • Aber: Deutschland ist viertgrößte Industrienation der Welt – und damit Vorbild, Technologieexporteur und Wohlstandsmodell.
  • Internationale Verträge wie das Pariser Klimaabkommen setzen auf globale Fairness, nicht nationale Ausreden.

Resümee

Friedrich Merz spiegelt eine Haltung wider, die in Teilen der Union und FDP zunehmend populär wird:

den Klimaschutz aus nationaler Eigenverantwortung herauszurechnen.

Doch diese Haltung ist nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch strategisch riskant.

Wer jetzt aussteigt, verspielt nicht nur Klimaziele – sondern auch Zukunftsmärkte, Innovationsvorsprünge und internationale Glaubwürdigkeit.

Die Klimakrise kennt keine Landesgrenzen. Aber Verantwortung kennt Namen. Und einer davon ist: Deutschland.

Friedrich Merz ist und bleibt ein Lobbvertreter

– der fossilen Energie,

-Atomkraft,

weil dies für

BLACKROCK & Co. Gewinne einbringt.

Pro Tag bringt alleine Öl 1 Mrd. US-Dollar Gewinn!

Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.

Um diesen Gewinn der Öl- und Gaslobby weiter auszubauen, hat er Katherina Reiche aus der Gaslobby als Bundeswirtschaftsministerin geholt.

Katherina Reiche (CDU).

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Teil 2: Wie Merz die gesetzliche Rentenversicherung schlecht redet

Friedrich Merz plant offenbar, die gesetzliche Rentenversicherung gezielt schlechtzureden – um neue kapitalgedeckte Anlageprodukte mit staatlicher Kapitalgarantie einzuführen.

Die Garantie würde vom Steuerzahler getragen, also von der Allgemeinheit.

Vertrieb und Verwaltung? Höchstwahrscheinlich bei BlackRock & Co. – dem Finanzkonzern, für den Merz einst selbst tätig war.

Zusätzlich soll es staatliche Förderungen geben, damit das Spargeld in private Fonds fließt.

Es entsteht ein Geschäftsmodell mit doppeltem Gewinn für private Investoren:

öffentliches Geld für privatwirtschaftlichen Profit.

Um dieses Modell durchzusetzen, wird gezielt Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Rente gesät.

Das Rezept:

schlechtreden, entwerten, privatisieren.

Wie wird die gesetzliche Rente schlechtgeredet?

Ein zentrales Argument:

Die gesetzliche Rentenversicherung sei nicht finanzierbar und auf Dauer nicht tragfähig – weil sie jährlich hohe Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt benötige.

Tatsächlich zahlt der Staat jedes Jahr einen sogenannten Bundeszuschuss, um sogenannte „versicherungsfremde Leistungen“ auszugleichen – also Leistungen, die der Gesetzgeber der Rentenversicherung aufgebürdet hat, ohne dass dafür Beiträge gezahlt wurden.

Die tatsächlichen Zahlen für 2024:

  • Gesamteinnahmen der Rentenversicherung: ca. 381,2 Mrd. €,
  • Gesamte Bundeszuschüsse: rund 116 Mrd. €,
  • Anteil der Zuschüsse an den Einnahmen: etwa 25 %.

Die Bundeszuschüsse teilen sich auf in:

  • Allgemeiner Bundeszuschuss: ca. 61,8 Mrd. €,
  • Zusätzlicher Bundeszuschuss: ca. 30,8 Mrd. €,
  • Beteiligung an der knappschaftlichen Rentenversicherung: ca. 4,9 Mrd. € ‚
  • Weitere Mittel (z. B. Erhöhungsbeträge aus der Mehrwertsteuer).

Was jedoch regelmäßig verschwiegen wird:

Diese Zuschüsse sind kein Geschenk, sondern decken Leistungen ab, die der Staat selbst beschlossen hat – wie z. B.:

  • Kindererziehungszeiten,
  • Ersatzzeiten (Kriegsdienst, politische Haft etc.),
  • Renten für Spätaussiedler,
  • Rentenüberleitung aus der DDR,
  • Witwen- und Witwerrenten ohne ausreichende Beitragszeiten,
  • Zuschlag zur Grundrente,
  • Zwei Jahre Mehrrente für Altersrentner (besonders langjährig Versicherte, Rente ohne Abschlag),
  • etc.

Der Bundeszuschuss soll diese Leistungen ausgleichen – tut das aber nicht vollständig.

Die Finanzierungslücke liegt laut Expertenschätzungen bei jährlich rund 40 Mrd. €. Diese Differenz zahlen die Beitragszahler – auf Kosten ihres Rentenniveaus.

Selbst die Deutsche Rentenversicherung kritisiert diese Praxis regelmäßig.

Und man darf nicht vergessen:

Die gesetzliche Rentenversicherung ist kein staatliches Organ, sondern eine solidarisch organisierte Selbstverwaltung – sie gehört den Versicherten, nicht dem Finanzminister.

Merz und die Haltelinie – ein stiller Angriff

Besonders alarmierend ist, dass Friedrich Merz durchblicken ließ, dass er die gesetzlich festgelegte Haltelinie von 48 % beim Rentenniveau abschaffen möchte.

Diese Haltelinie garantiert, dass die Rentenhöhe im Verhältnis zum Durchschnittslohn nicht unter 48 % sinkt – eine Art Schutzmauer gegen Altersarmut.

Würde diese Haltelinie fallen, hätte das fatale Folgen:

  • Renten würden dauerhaft sinken,
  • Immer mehr Menschen müssten aufstocken oder Sozialhilfe beantragen,
  • Geringverdiener könnten sich keine private Vorsorge leisten,
  • Der Druck auf Kapitalmärkte als „Lösung“ würde steigen.

Rechte und rechtsextreme Parteien: Abschaffen statt reformieren

Was Merz schleichend andeutet, fordern andere offen:

Die AfD und andere rechtspopulistische bzw. rechtsextreme Kräfte wollen die gesetzliche Rentenversicherung gänzlich abschaffen.

  • Einführung eines rein privaten Vorsorgesystems,
  • Abschaffung der Rentenversicherungspflicht,
  • Subventionierte Aktienrente als Modell,
  • Diskriminierende Modelle, bei denen Migranten bei gleicher Einzahlung weniger Rente bekommen sollen.

Diese Pläne verletzen das Solidaritätsprinzip und das Gleichheitsgebot nach Artikel 3 GG – und führen zu Spaltung, nicht zu Stabilität.

Faktencheck: Wie stabil ist das System wirklich?

Viele Warnungen über das „Ende der gesetzlichen Rente“ entpuppen sich bei genauer Betrachtung als unbegründet:

  • Im Jahr 2010: rund 41 Millionen Erwerbstätige,
  • Im Jahr 2024: rund 46 Millionen Erwerbstätige.

Die Zahl der Beitragszahler ist also gestiegen, nicht gesunken.

Auch die Bevölkerung ist nicht kleiner geworden – im Gegenteil.

Ja, wir haben eine alternde Gesellschaft – aber dieser Effekt wird in 10–20 Jahren abflachen.

Klimabedingte Migration – eine reale Perspektive

Ein oft übersehener Punkt:

Der Klimawandel wird weltweit zu Migration führen.

Deutschland könnte dabei ein Aufnahmeland werden – und das ist nicht nur humanitär geboten, sondern auch sozialpolitisch klug.

  • Menschen aus Afrika (Sahelzone, Äthiopien, Sudan), die vor Dürre und Hunger fliehen,
  • Binnenmigranten aus Südeuropa, wo Wasserknappheit und Hitzewellen zunehmen,
  • Küstenregionen in Asien, die durch den Meeresspiegelanstieg unbewohnbar werden.

Diese Menschen könnten – wenn integriert – die Erwerbsbevölkerung stabilisieren und das Rentensystem entlasten.

Ergänzung: Wie das System gerechter und stabiler werden kann

Neben der gesetzlichen Rentenversicherung ist es natürlich sinnvoll, dass die betriebliche Altersversorgung weiter gestärkt wird und auch die private Altersvorsorge gezielt gefördert wird – etwa durch steuerliche Vorteile, transparente Produkte und eine klare Regulierung.

Doch die systematische Verlagerung der Verantwortung vom Staat auf das Individuum ist der falsche Weg – besonders, wenn gleichzeitig das solidarische System geschwächt wird.

Auch Selbstständige sollten in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Ein bestehendes Modell existiert bereits bei selbstständigen Handwerkern:

Diese müssen mindestens 18 Jahre Beiträge zahlen, bevor sie sich auf Antrag befreien lassen können.

Vorschlag: Jeder Selbstständige kann sich dann von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, wenn er mindestens 25 Entgeltpunkte nachweist.

Ein Entgeltpunkt entspricht dem Durchschnittsverdienst eines Jahres.

Bei 30 Entgeltpunkten ergibt sich (2024) eine Monatsrente von 1.223,70 € brutto – also über der Grundsicherung.

Wer vorsorgt – auch privat mit Garantieprodukten – soll sich ebenfalls befreien lassen können.

Aber:

Wer gar nichts tut, darf im Alter nicht einfach auf Sozialhilfe hoffen.

Denn: Sozialhilfe wird aus Steuern finanziert – und Steuerzahler sind wir alle:

  • Wer Einkommensteuer zahlt,
  • Wer einkauft (Mehrwertsteuer),
  • Wer tankt (Energiesteuer),
  • Wer Strom verbraucht (Stromsteuer),
  • Wer raucht oder trinkt (Tabak-, Alkoholsteuer).

Es kann nicht sein, dass jemand keine Vorsorge betreibt und im Alter uns allen auf der Tasche liegt.

Schlussfolgerung

Die gesetzliche Rente ist kein Auslaufmodell – sie ist das Rückgrat des Sozialstaats.

Wer sie demontiert, zerstört nicht nur Sicherheit im Alter, sondern auch Vertrauen in Fairness und Solidarität.

Friedrich Merz, die CDU-Führung und rechtsextreme Kräfte wie die AfD gefährden dieses System – bewusst, strategisch und zugunsten einer marktradikalen Umverteilung nach oben.

Doch es gibt Alternativen: mehr Gerechtigkeit, mehr Einbeziehung, mehr Weitblick.

Eine starke gesetzliche Rente ist kein Luxus – sie ist die Grundlage dafür, dass Arbeit sich auch morgen noch lohnt.

——

Ich bin selbst seit 46 Jahren in der Privaten Versicherungswirtschaft tätig und habe eine entsprechende Qualifikation (Versicherungskaufmann (IHK), Generationenberater (IHK), Seniorenberater (NWB) und Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung).

Darüber hinaus kenne ich durch meine Qualifikation in der gesetzlichen Rentenversicherung (Sachkundenachweis Rentenberater nach Rechtsdienstleistungsgesetz) auch die gesetzliche Rentenversicherung in den Details.

Gesetzliche Rentenversicherung und Private oder betriebliche Altersversorgung sind keine Konkurrenz, sondern ergänzen sich.

Werner Hoffmann Rentenexperte –
www.Renten-Experte.de

Innerhalb meiner 46-jährigen beruflichen Praxis habe ich ausreichend Menschen kennengelernt, die als Selbstständige oder Unternehmer später Sozialhilfeempfänger leben mussten.

In einem Extrembeispiel hatte ein früherer Unternehmer mit über 1.000 Mitarbeitern den Betrieb und sogar seine komplette betriebliche und private Altersversorgung verloren.

Grund: Konkurs des Betriebs mit Auflösung und Pfändung aller privaten und betrieblichen Vermögen / Altersversorgung.

Gerade bei bestimmten privaten und betrieblichen Vorsorgemodellen müssen viele Dinge beim Schutz beachtet werden.

Blind im Meinungschaos: Warum Deutschland sich in populistische Täuschungen flüchtet – Ein Abgesang auf den gesunden Menschenverstand

Ein Beitrag von

Mirko Lange

Zum Vorlesen

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Manchmal denke ich, dass wir es als Bevölkerung Deutschlands nicht anders verdient haben, als in einem bürokratischen System mit überwiegend populistischen, mut- und visionslosen Politikern zu leben.

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl habe ich in den letzten Tagen viele Diskussionen geführt. Die Einblicke, die ich dabei gewonnen habe, erschüttern mich. Ja, die Welt ist komplex, und viele Menschen fühlen sich überfordert. Ich verstehe, dass einfache Erklärungen dann attraktiv erscheinen. Aber dass selbst hochgebildete Menschen – Professoren, Wirtschaftsprüfer, Unternehmer – in Parallelwelten aus Fehlinformationen leben, macht mich sprachlos.

Es geht nicht darum, dass sie eine andere Meinung vertreten. Es geht darum, dass diese Meinungen oft auf komplett falschen Annahmen beruhen. Jedem ist seine eigene Meinung unendlich wichtig, auch das verstehe ich. Aber was ist eine Meinung wert, wenn ihre Grundlage fehlerhaft ist?

Ein Beispiel: Robert Habeck wird immer wieder für die wirtschaftliche Schwäche Deutschlands verantwortlich gemacht. Kritiker werfen ihm zum Beispiel vor, die Insolvenzregeln gelockert zu haben. Tatsächlich geschah dies aber zunächst 2020 unter der CDU-geführten Regierung und wurde später vom FDP-geführten Justizministerium fortgeführt. Habeck hat damit nichts zu tun. Oder der Vorwurf, er habe die CO2-Neutralität auf 2045 vorgezogen – das war eine Entscheidung der CDU-Regierung 2021, ausgelöst durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Und von diesen Beispielen gibt es Dutzende – nur in Bezug auf Habeck.

Die Menge an Falschwissen ist erschreckend. Noch schlimmer ist jedoch die fehlende Bereitschaft, eigenes Wissen infrage zu stellen. Das verdichtet sich dann zu einem Narrativ und irgendwann verstärkt die „Confirmation Bias“ dann jede weitere Information: Menschen verteidigen dann ihre (fehlerhafte) Meinung mit Klauen und Zähnen. Wir müssen akzeptieren lernen, dass man sich irren könnte.

Ein Beispiel ist auch der Umgang mit Habecks Aussage auf dem „Zukunftstag Mittelstand 2024“ (siehe Bild). Dort sprach er in einer halbstündigen Keynote über Bürokratie. Ein 30-sekündiger Ausschnitt, in dem er sagte: „Der Staat macht ja keine Fehler“, wurde aus dem Kontext gerissen. Dabei war klar, dass er dies aus Sicht der Beamten meinte: Der Anspruch ist, keine Fehler zu machen, denn jeder kleine Fehler wird sofort moniert und führt zu Rücktrittsforderungen. Dieses Klima der Angst treibt die Bürokratie an. Statt diesen Punkt zu verstehen, wurde die Aussage instrumentalisiert, um ihn zu diffamieren.

Zwischen Wahrheit und Wahn https://youtube.com/shorts/zMrx_tnjBok?si=eiG9FeYut3YaEL4h

Genau das zeigt ein zentrales Problem in Deutschland: Wer den Kopf aus der Deckung wagt oder unkonventionelle Wege geht, wird sofort angegriffen. Gleichzeitig wird pauschal gemeckert, wenn niemand Verantwortung übernimmt. Für den Zustand unseres Landes tragen wir alle Verantwortung. Manche mehr, andere weniger. Aber es ist an der Zeit, dass wir alle aufhören, nur auf andere zu zeigen, und anfangen, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Quelle:

https://www.linkedin.com/posts/mirkolange_manchmal-denke-ich-dass-wir-es-als-bev%C3%B6lkerung-activity-7281283869641723904-AbOG?utm_source=share&utm_medium=member_ios

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Ein Gedicht passend zu diesem Artikel von

Werner Hoffmann
– Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören –

In Deutschlands Land, so wunderbar,

da läuft es oft doch sonderbar.

Ein bürokratisches Mühlwerk schwer,

macht Mut und Visionen oft nichts mehr her.

Zur Wahl wird laut debattiert und gestritten,

doch Wissen bleibt oft schlicht unbestritten.

Professor, Unternehmer, kluger Geist,

der Falsches glaubt und Wahrheit verpreist.

Man schimpft auf Habeck Tag für Tag,

für Dinge, die er nie gesagt.

Die CO2-Ziele? Nicht sein Beschluss,

doch trotzdem hagelt es immer Verdruss.

Die Insolvenzregeln – wer hat’s getan?

Das war die CDU voran.

Doch einfache Bilder sind schnell gemacht,

die Wahrheit wird dabei oft ausgelacht.

Wer wagt, sich offen hinzustellen,

den trifft der Sturm aus vielen Quellen.

Man reißt aus dem Kontext Satz um Satz,

bis bleibt vom Redner nur Scherbenplatz.

Und während jeder nur Fehler sieht,

bleibt eigene Schuld im Dunkeln gemieden.

Es wird Zeit, dass wir es verstehen:

Verantwortung tragen wir – jeder allein und gemeinsam zu sehen!

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Der Schulden-Betrug: Wie die CDU Deutschland in 52 Jahren mit Bilanztricks ruiniert hat – Ein Vergleich mit Europa und der Welt

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
– Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören –

Zum Anhören

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Deutschland, einst als Finanzvorbild in Europa gefeiert, steht vor einer bitteren Wahrheit:

Jahrzehntelang wurden durch kreative Bilanzierung zukünftige Lasten verschleiert.

Würde der Staat nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (§ 249 HGB) bilanziert, wäre das wahre Ausmaß der Schulden offensichtlich.

Doch während die CDU in ihrer 52-jährigen Regierungszeit auf Kosten der Zukunft glänzte, setzen SPD und Grüne nun auf einen Kurswechsel:

Ein Investitionstopf soll sicherstellen, dass notwendige Projekte nicht länger vernachlässigt werden.

Bilanztricks nach § 249 HGB: Die Verschleierung der wahren Schulden in den 52 Jahren CDU-Regierung

Laut § 249 HGB sind Unternehmen verpflichtet, Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, etwa für:

1. Instandhaltungen, die im kommenden Geschäftsjahr nachgeholt werden müssen, z. B. für Brücken oder Straßen.

2. Garantien, die freiwillig erbracht werden, aber dennoch Verbindlichkeiten darstellen.

Der deutsche Staat muss solche Rückstellungen nicht bilden – was bedeutet, dass die Kosten für unterlassene Investitionen buchhalterisch verschwinden.

Der Sanierungsstau bei Brücken, Straßen und Bildungseinrichtungen hätte längst als “Schulden” aufgelistet werden müssen.

Doch stattdessen wurde dieser Investitionsbedarf unsichtbar gemacht und in die Zukunft verschoben.

Deutschland im EU- und G20-Vergleich: Eine Illusion der Sparsamkeit

Ein Blick auf die Verschuldungsquote in Europa und weltweit zeigt zunächst ein positives Bild:

Staatsverschuldung in % des BIP (2024)

   •   Griechenland: ca. 171 %

   •   Italien: ca. 144 %

   •   Frankreich: ca. 113 %

   •   USA: ca. 122 %

   •   Deutschland: ca. 66 %

Auf den ersten Blick wirkt Deutschland solide.

Doch diese Zahlen verschleiern den tatsächlichen Zustand: Rückstellungen für Sanierungen, Rentenversprechen und Klimafolgekosten fehlen komplett.

Würde Deutschland korrekt bilanzieren, wäre der Schuldenstand erheblich höher.

Der Investitionstopf als Schlüssel zur Zukunft

SPD und Grüne fordern einen Paradigmenwechsel:

Statt Schulden blind zu verteufeln, sollen sie als Werkzeug für nachhaltige Investitionen genutzt werden.

Der “Investitionstopf” soll gezielt Mittel bereitstellen, ohne den Kernhaushalt zu belasten.

So können dringend benötigte Maßnahmen finanziert werden:

1. Infrastruktur: Sanierung maroder Brücken, Autobahnen und Schienen.

2. Bildung: Investitionen in digitale Schulen und Lehrmittel.

3. Klimaschutz: Ausbau erneuerbarer Energien, Ladeinfrastruktur und Netze.

Unterschiedliche Schuldenarten: Konsum vs. Investition

SPD und Grüne wollen Schulden differenzieren:

   •   Konsumschulden entstehen durch laufende Ausgaben (z. B. Sozialtransfers).

   •   Investitionsschulden fließen in Projekte, die langfristig Erträge und Wachstum sichern.

Dieser Ansatz orientiert sich an Ländern wie Kanada und den USA, die nachhaltige Staatsanleihen (Green Bonds) zur Finanzierung ihrer Zukunftsprojekte nutzen.

Kritik an der CDU-Politik: 52 Jahre Illusion statt Investition

In ihrer 52-jährigen Regierungszeit hat die CDU es versäumt, Deutschlands Wohlstand langfristig zu sichern.

Stattdessen wurden notwendige Investitionen aufgeschoben, um kurzfristig Haushaltsdisziplin vorzugaukeln.

Die Folge:

Ein Investitionsstau, den künftige Generationen mit Steuern und Arbeitskraft teuer bezahlen müssen.

Besonders im Bereich Klimaschutz wurden Schlüsselprojekte aus Kostengründen gestoppt oder zu spät umgesetzt.

Die Brücken- und Straßensperrungen in den letzten Jahren sind nur ein Symptom dieser verfehlten Politik.

So soll der Investitionstopf funktionieren: Ein Fahrplan zur Reform

SPD und Grüne schlagen konkrete Maßnahmen zur Finanzierung vor:

1. Reinvestition von Steuerüberschüssen: Überschüsse aus guten Jahren fließen direkt in den Investitionstopf.

2. Green Bonds: Ausgabe nachhaltiger Staatsanleihen für Klimaprojekte.

3. Effizienz durch Entbürokratisierung: Schnellerer Mittelabruf und kürzere Planungszeiten.

Fazit: Zeit für einen ehrlichen Kurswechsel

Nach 52 Jahren CDU-Politik steht Deutschland an einem Wendepunkt.

Die Schuldenillusion der “schwarzen Null” hat die öffentliche Infrastruktur geschwächt und die Zukunftsfähigkeit gefährdet.

Der Investitionstopf von SPD und Grünen könnte Deutschlands Finanzpolitik auf eine nachhaltige Basis stellen und zeigen, dass kluge Investitionen Wohlstand sichern – statt ihn zu gefährden.

Es braucht jetzt eine ehrliche Schuldenpolitik, die in Köpfe, Klima und Infrastruktur investiert, statt sie zu verschleiern.

Übrigens: Auch die CDU will investieren, allerdings wieder mit einem – aus meiner Sicht – perfiden Bilanztrick.

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Was Merz als tolle Geldanlage für Sparer anpreist, muss letztendlich der Steuerzahler und Verbraucher einbüßen

Das Merz-Spiel „Linke-Tasche — Rechte Tasche

Wer sich nur etwas mit Schulden und Investitionen beschäftigt vermutet mit gesundem Menschenverstand sehr schnell, dass das Sparer-Trickspiel letztendlich durch den Steuerzahler und Verbraucher doppelt und dreifach bezahlt werden muss.

Beim nachfolgenden Filminterview genau hinhören

Merz will die Schulden von Deutschland privatisieren

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Was bedeutet dies?

Ein Finanzinvestor – zum Beispiel BlackRock – erhält von Sparern Kapitaleinzahlungen.

Der Staat garantiert dafür einen Mindestzinssatz. 

Der Staat haftet für das Kapital.

BlackRock legt das Geld an, indem es beispielsweise die Abfallwirtschaft, Brücken, Gefängnisgebäude finanziert.

Dafür erhält BlackRock dann Gewinne.

Ein Teil der Gewinne behalt BlackRock dann für sich.

Sollte die Investition scheitern, macht das Sja nichts, denn der Staat haftet ja mit dem Mindestzins.

STOP!

Grund:

Der Staat sind wir! Wir erhalten zwar den Mindestzins, aber auf der anderen Seite haften wir als Steuerzahler!!!

Von der linken Tasche geht’s also in die rechte Tasche

Wenn nun beispielsweise die Abfallwirtschaft privatisiert wird, dann will BlackRock & Co. auch eine Renditesteigerung.

Wie geht Renditesteigerung?

Beispiele:

Abwasserleitungen weniger erneuern

Weniger Kläranlagen

Auflagen durch Politik reduzieren, denn wenn nicht, dann muss ja der Staat für die Mindestverzinsung haften.

In Großbritannien wurde die Privatisierung von Abfallwirtschaft schon versucht.

Folge:

Am Strand schwimmt Klopapier und Fäkalien.

Deutsches Beispiel aus der Historie:

Deutsche Bahn

  1. Wie pünktlich ist die Bahn?
  2. Wie viele km Bahnsteecke wurden seit der Privatisierung 1994 in der „Bahnreform“ stillgelegt? 
https://www.diepresse.com/5553009/seit-1994-mehr-als-5400-strecken-kilometer-von-deutscher-bahn-stillgelegt?utm_source=chatgpt.com

Privatisierung von Krankenhäusern:

Wie viele Kliniken sind kurz vor dem Aus?

Privatisierungen sind kein Mittel um die Schuldenbremse einzuhalten!

Wer das nicht blickt, muss wohl für Merz sein.

Wer also genau hinhört, erkennt wieder ein Indiz für die Verbundenheit von Merz zu BlackRock & Co.

Warum Autos wirklich brennen – Die Statistik zu Fahrzeugbränden in Deutschland

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Wenn ein Auto brennt, sorgt das sofort für Aufmerksamkeit. Besonders Elektroautos stehen dabei häufig im Fokus der öffentlichen Diskussion. Die tatsächlichen Statistiken zeigen jedoch ein differenzierteres Bild. Daten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie von ADAC und TÜV zeigen, dass Fahrzeugbrände insgesamt selten sind und meist technische Ursachen haben.

Nach Angaben des GDV brannten 2023 rund 14.200 kaskoversicherte Pkw in Deutschland. Bei einem Fahrzeugbestand von über 49 Millionen Autos entspricht das weniger als 0,03 % aller Pkw pro Jahr. Rechnet man kleinere Schmorschäden und Kabelbrände hinzu, gehen Fachleute von etwa 40.000 Fahrzeugbränden jährlich aus. Fahrzeugbrände gehören damit zu den eher seltenen Schadensereignissen im Straßenverkehr.

Häufigste Brandursachen bei Pkw

  • Technische Defekte – ca. 40 %, Kurzschlüsse in der Fahrzeugelektrik oder Defekte an Batterie und Lichtmaschine,
  • Kraftstoff- oder Ölleckagen – ca. 25 %, austretendes Benzin, Diesel oder Motoröl auf heißen Motorteilen,
  • Überhitzung von Bauteilen – ca. 15 %, etwa Bremsen oder Abgasanlagen,
  • Brandstiftung oder Vandalismus – ca. 10 %, besonders in Städten,
  • Verkehrsunfälle – ca. 5 %, beschädigte Leitungen oder Funkenbildung nach einem Crash,
  • Sonstige Ursachen – ca. 5 %, etwa fehlerhafte Nachrüstungen.

In rund 70 bis 80 % der Fälle entsteht ein Fahrzeugbrand im Motorraum, weil dort hohe Temperaturen, elektrische Leitungen und brennbare Flüssigkeiten zusammentreffen.

Brandhäufigkeit nach Antriebsart

Die folgenden Zahlen beziehen sich nicht auf jährliche Brandfälle in Deutschland, sondern auf internationale Versicherungsstudien, die die Brandhäufigkeit verschiedener Antriebsarten miteinander vergleichen.

  • Verbrennerfahrzeuge: etwa 1.529 Brände pro 100.000 Fahrzeuge, entspricht rund 1,53 %,
  • Hybridfahrzeuge: etwa 347 Brände pro 100.000 Fahrzeuge, entspricht rund 0,35 %,
  • Elektroautos: etwa 25 Brände pro 100.000 Fahrzeuge, entspricht rund 0,03 %.

Damit brennen Verbrenner statistisch deutlich häufiger als Elektroautos. Ein Grund liegt in der Technik: Verbrennungsmotoren arbeiten mit hohen Temperaturen sowie Kraftstoffen und Ölen, während Elektroautos deutlich weniger heiße Bauteile besitzen.

Die Statistik zeigt daher klar: Die meisten Fahrzeugbrände entstehen durch technische Defekte und nicht durch den Antrieb selbst.

Ergänzung zum Artikel:

Statistische Einordnung der Brandursachen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlicht keine detaillierte prozentuale Statistik über die einzelnen Brandursachen bei Pkw.

Das ist der Grund, warum viele Artikel – auch dieser – auf geschätzte Ursachenverteilungen zurückgreifen, die aus Auswertungen von Feuerwehr, ADAC oder Unfallforschung stammen.

Was der GDV tatsächlich statistisch veröffentlicht

Der GDV liefert vor allem Daten zur Häufigkeit und Schadenhöhe von Fahrzeugbränden, nicht jedoch eine detaillierte prozentuale Aufschlüsselung der Ursachen.

Wichtige GDV-Zahlen sind zum Beispiel:

  • 2023: etwa 14.200 kaskoversicherte Pkw-Brände,
  • Schadenvolumen: über 100 Millionen Euro,
  • durchschnittlicher Schaden: rund 7.100 € pro Fahrzeugbrand.

Zählt man auch kleinere Schmorschäden und Kabelbrände, gehen Fachleute von rund 40.000 Fahrzeugbränden pro Jahr in Deutschland aus.

Warum es beim GDV keine Prozent-Ursachenstatistik gibt

Das liegt an der Datengrundlage der Versicherer:

  • Versicherungen sehen in erster Linie den Schaden, nicht immer die exakte Brandursache,
  • die konkrete Ursache wird häufig von Feuerwehr oder technischen Gutachtern festgestellt,
  • in vielen Fällen bleibt die genaue technische Ursache eines Brandes unklar.

Deshalb veröffentlicht der GDV eher allgemeine Aussagen wie:

  • „Die meisten Fahrzeugbrände haben technische Ursachen.“

Eine exakte prozentuale Aufschlüsselung der Ursachen wird jedoch nicht veröffentlicht.

Woher die Prozentwerte in vielen Artikeln stammen

Die bekannten Verteilungen wie:

  • technische Defekte etwa 40 %,
  • Kraftstoff- oder Öllecks etwa 25 %,
  • Überhitzung von Bauteilen etwa 15 %.

stammen meist aus einer Kombination verschiedener Quellen:

  • Feuerwehrstatistiken,
  • DEKRA-Unfallforschung,
  • TÜV-Analysen,
  • internationalen Versicherungsstudien.

#Verkehrssicherheit
#Elektromobilität
#Verbrenner
#Deutschland
#Statistik

Friedrich Merz – Manuel Hagel -Fossile und neoliberale Lobby – wer zieht hier wirklich die Fäden?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören.-

Das Bild zeigt in verdichteter Form, wie politische Entscheidungsprozesse oft funktionieren: oben die fossile und neoliberale Lobby, darunter politische Akteure, die wiederum Einfluss auf Arbeitnehmer und soziale Realität ausüben. Es ist keine Karikatur, sondern eine politische Metapher für Macht, Abhängigkeit und fehlende Transparenz.

Symbolische Darstellung politischer Machtverhältnisse: Die fossile und neoliberale Lobby als oberste Instanz, darunter politische Akteure – und am Ende der Arbeitnehmer.

Gerade Debatten um Karenztage, Arbeitnehmerrechte, Sozialabbau und Standortlogik zeigen, wie stark politische Entscheidungen entlang wirtschaftlicher Interessen getroffen werden.

Wer am Ende die Konsequenzen trägt, steht meist nicht oben – sondern ganz unten.

Wahlkandidat Manuel Hagel (CDU) auch Kandidat als Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Dieses Bild steht damit stellvertretend für eine Politik, die nach oben loyal und nach unten hart ist.

#ManuelHagel #NeoliberaleLobby #CDU #Arbeitsnehmerrechte #Karenztage

Kindererziehungszeit beim Vater statt bei der Mutter? Wann sich das lohnen kann – und wann nicht

Kindererziehungszeit beim Vater statt bei der Mutter? Wann sich das lohnen kann – und wann nicht

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.
Rentenberater (RDG)
www.Renten-Experte.de

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Viele Familien gehen automatisch davon aus, dass Kindererziehungszeiten immer bei der Mutter gespeichert werden. In der Praxis ist es tatsächlich häufig so: In den Versicherungsverläufen der Deutschen Rentenversicherung ist zunächst nur die Mutterschutzzeit eingetragen.

Doch später stellt sich oft eine wichtige Frage: Sollte die Kindererziehungszeit eventuell beim Vater berücksichtigt werden?

Gerade dann, wenn der Mann älter ist als die Frau oder deutlich weniger verdient, kann eine andere Zuordnung sinnvoll sein. Allerdings muss man dabei mehrere Punkte genau prüfen.

Bedeutung für die Wartezeit von 35 und 45 Jahren

Kindererziehungszeiten sind nicht nur wegen zusätzlicher Entgeltpunkte wichtig. Sie zählen auch zur Erfüllung der Wartezeiten.

Entscheidend sind insbesondere:

  • 35 Jahre Wartezeit, Voraussetzung für die Altersrente für langjährig Versicherte,
  • 45 Jahre Wartezeit, Voraussetzung für die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte.

Die Kindererziehungszeit (die ersten drei Jahre pro Kind) zählt vollständig zu beiden Wartezeiten. Fehlen dem Vater noch Jahre zur Erfüllung dieser Voraussetzungen, kann es sinnvoll sein, dass diese Zeit bei ihm angerechnet wird.

Was passiert bei hohem Einkommen?

Kindererziehungszeiten werden rentenrechtlich so bewertet, als hätte die erziehende Person ein durchschnittliches Einkommen erzielt, etwa einen Entgeltpunkt pro Jahr.

Verdient der Vater jedoch bereits:

  • über der Beitragsbemessungsgrenze,
  • oder nahe an der Beitragsbemessungsgrenze,

führt die Kindererziehungszeit häufig nicht zu zusätzlichen Entgeltpunkten, weil die Bewertung durch die Beitragsbemessungsgrenze begrenzt wird.

Verdient der Vater dagegen deutlich weniger, kann die Kindererziehungszeit seine spätere Rente erhöhen.

Berücksichtigungszeiten bis zum 10. Lebensjahr

Neben der Kindererziehungszeit gibt es auch Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung. Diese laufen bis zum 10. Geburtstag des Kindes.

Sie bringen zwar keine direkten Entgeltpunkte, können aber:

  • bei der 35-jährigen Wartezeit zählen,
  • bestimmte Rentenbewertungen verbessern,
  • bei niedrigen Einkommen indirekt positive Effekte haben.

Auswirkungen auf eine spätere Witwenrente

Ist der Ehemann deutlich älter, sollte noch ein weiterer Punkt bedacht werden. Erhöhen Kindererziehungszeiten die eigene Rente der Ehefrau, kann diese später bei einer Witwenrente auf den Freibetrag angerechnet werden.

Übersteigt das eigene Einkommen den Freibetrag, wird die Witwenrente teilweise gekürzt.

Rechtsgrundlagen hierfür sind insbesondere § 97 SGB VI (Einkommensanrechnung bei Renten wegen Todes), in Verbindung mit § 18a SGB IV (Definition des Einkommens).

Warum eine unabhängige Rentenberatung sinnvoll sein kann

Screenshot

Die optimale Zuordnung der Kindererziehungszeiten ist oft komplex. Ein unabhängiger Rentenberater nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) kann verschiedene Rentenszenarien berechnen und die wirtschaftlich sinnvollste Lösung aufzeigen.

Die Kosten einer solchen Beratung können in vielen Fällen steuerlich geltend gemacht werden, häufig als Werbungskosten im Zusammenhang mit späteren Renteneinkünften.

Resümee

Ob Kindererziehungszeiten bei der Mutter oder beim Vater eingetragen werden sollten, hängt von mehreren Faktoren ab: Einkommen, Alter der Ehepartner, fehlende Wartezeiten sowie mögliche Auswirkungen auf eine spätere Witwenrente.

Gerade deshalb lohnt sich eine individuelle Prüfung, denn eine falsche Entscheidung kann später mehrere tausend Euro Rentenunterschied bedeuten.

#Rente #Kindererziehungszeit #Rentenberatung #DeutscheRentenversicherung #Altersrente

Rückwärts statt Zukunft – Warum Manuel Hagel kein Ministerpräsident für eine moderne Demokratie ist!

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Demokratie der Mitte, weil Fortschritt nicht auf fossilen Ideologien gebaut werden darf –

1. Der konservative Hoffnungsträger mit Blick in den Rückspiegel

Manuel Hagel, Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und designierter Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026, wird von seiner Partei als junge, dynamische Antwort auf grüne Regierungspolitik präsentiert. Doch bei näherem Hinsehen wird klar: Hagel steht nicht für Zukunft, sondern für eine Politik, die in Denkweisen der Vergangenheit verhaftet ist.

Unser Ländle braucht keinen Rückspiegelgucker!

Ob in Fragen der Umweltpolitik, der Integration oder der Energie- und Industriepolitik – seine Positionen wirken rückwärtsgewandt, nostalgisch und oftmals populistisch aufgeladen. Damit vertritt er eher die Interessen gestriger Industrien und ideologischer Lagerkämpfer als die einer demokratischen Gesellschaft, die sich den Herausforderungen von Klimawandel, sozialem Zusammenhalt und digitaler Transformation stellen will.

2. Populismus mit freundlichem Lächeln – das Verbrenner-Aus als Feindbild

Als die EU das Aus für Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2035 beschloss, hätte Hagel die Chance gehabt, Baden-Württemberg als Innovationsstandort für Zukunftstechnologien zu positionieren. Stattdessen wetterte er gegen das Vorhaben und bezeichnete es als „total daneben“.

Diese Argumentation ist gefährlich kurzsichtig:

Verbrenner ist weltweit out.

Weltweit verabschieden sich Industrienationen vom Verbrenner: China, die USA, Indien, Norwegen und viele EU-Staaten setzen auf Elektromobilität. Die Märkte der Zukunft entstehen jenseits des Auspuffs – in Batterietechnologie, Software, Ladeinfrastruktur und Recycling. Die deutsche Automobilindustrie selbst investiert längst massiv in Elektroantriebe und digitale Plattformen.

Hagels Position wirkt wie ein politischer Rettungsschirm für fossile Technologien – nicht wie eine zukunftsorientierte Industriepolitik. Wer so redet, betreibt nicht Fortschrittsgestaltung, sondern Fortschrittsverweigerung.

3. Sprachliche Nähe zu Rechtsextremen: „Umweltschutz ist Heimatschutz“

Im März 2025 benutzte Hagel auf einer Veranstaltung den Slogan „Umweltschutz ist Heimatschutz“. Diese Parole stammt ursprünglich aus dem Sprachgebrauch völkischer und rechtsextremer Kreise – etwa der NPD oder der Partei „Der III. Weg“. Die Empörung war groß, die Linke forderte sogar seinen Rücktritt.

Ein Plakat von Rechtsextremisten mit dem gleichen Slogan: „Umweltschutz ist Heimatschutz“

Hagel verteidigte sich mit dem Hinweis, er habe damit einen konservativen Zugang zum Naturschutz betonen wollen.

Doch wer derart unreflektiert auf ideologisch belastete Formulierungen zurückgreift, dokumentiert entweder politisches Unverständnis oder eine bewusste Provokation – beides disqualifiziert ihn für ein Amt, in dem Sensibilität für demokratische Sprache und Verantwortung entscheidend ist.

4. Treffen mit Viktor Orbáns Außenminister – ein fatales Signal

Im Frühjahr 2025 traf sich Hagel demonstrativ mit dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó – einem engen Vertrauten des autoritären Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Dieses Treffen sendete ein klares Signal: Man sucht Nähe zu einem Regime, das in der EU für Demokratieabbau, Pressezensur, Homophobie und die Schwächung der Gewaltenteilung steht.

In einer Zeit, in der Demokratien weltweit unter Druck stehen, ist es ein verheerendes Zeichen, wenn ein potenzieller Ministerpräsident sich öffentlich mit Repräsentanten illiberaler Systeme schmückt. Wer Fortschritt und Menschenrechte ernst nimmt, meidet solche Allianzen – Hagel hingegen deutet ideologische Kompatibilität an.

5. Nationalkonservativer Kurs statt inklusiver Gesellschaft

Schon 2017 fiel Hagel mit seinem Strategiepapier „Wach auf CDU“ auf, in dem er sich von der Flüchtlings- und Integrationspolitik Angela Merkels abgrenzte. Er forderte die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft – ein Vorschlag, der Integration nicht fördert, sondern behindert.

Statt Vielfalt und Modernität als Stärke zu begreifen, setzt Hagel auf nationale Exklusivität und ethnokulturelle Vorstellungen von „Heimat“. Das ist kein progressiver Konservatismus, sondern der Versuch, mit dem rechten Rand auf Tuchfühlung zu gehen – sprachlich wie politisch.

6. Die Demokratie braucht Visionäre – keine Verwalter der Vergangenheit

Die Herausforderungen der kommenden Jahre sind enorm: Digitalisierung, Klimaneutralität, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Bildung, Migration. Dafür braucht es Politikerinnen und Politiker mit Mut zu Veränderung, Haltung für Menschenrechte, und dem Willen, Baden-Württemberg zu einem Zukunftsstandort zu machen – nicht zu einem Museum fossiler Denkweisen.

Manuel Hagel hat in all diesen Bereichen bisher keine Vision erkennen lassen. Stattdessen betreibt er symbolische Politik, schürt Ängste und bedient Narrative, die eher an Orban und Merz erinnern als an Kretschmann oder Macron.

Symbolbild: Fossile Denkweise – Hagel mit Verbrenner und Rückwärtsrhetorik

7. Der globale Süden überholt – Fortschritt kommt nicht mehr nur aus dem Westen

Besonders brisant wirkt Hagels Verbrenner-Rhetorik, wenn man den Blick über Europa hinaus richtet: Auch Länder des globalen Südens – lange Zeit wirtschaftlich vom Westen abhängig – setzen konsequent auf emissionsfreie Technologien und verabschieden sich aktiv von fossilen Antrieben.

In Äthiopien wurde bereits 2023 der Import von Benzin- und Dieselautos verboten. Das Land investiert stattdessen massiv in Elektrobusse, Solarenergie und grüne Wasserstoffprojekte, unterstützt durch internationale Entwicklungsbanken.

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Link: siehe unten.

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In Kenia dürfen neue Verbrenner nicht mehr registriert werden. In Pilotzonen wie Nairobi ist das Betanken älterer Fahrzeuge verboten. 90 % des Stroms stammen bereits aus erneuerbaren Energien.

In Indien, der größten Demokratie der Welt, sollen bis 2030 keine neuen Zweiräder oder Dreiräder mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden. E-Mopeds und Elektro-Rikschas prägen schon heute das Stadtbild.

Diese Länder zeigen: Der Wandel zur postfossilen Mobilität ist nicht nur eine europäische Vision, sondern eine globale Realität. Wer wie Hagel den Verbrenner als Schlüsseltechnologie der Zukunft verteidigt, ignoriert nicht nur die ökologischen Notwendigkeiten – sondern auch die ökonomische Dynamik ganzer Kontinente.

Fazit: Kein Ministerpräsident für das 21. Jahrhundert

Hagel gibt sich jung, smart und bodenständig – doch seine Politik steht für Rückschritt, fossile Technologie, ideologische Nähe zu autoritären Strukturen und eine Sprache, die mit rechtsextremen Deutungsmustern flirtet.

Wer Baden-Württemberg in die Zukunft führen will, braucht einen anderen Kurs.

Manuel Hagel ist kein Ministerpräsident der Moderne – sondern ein Verwalter vergangener Ideologien im neuen Gewand.

Rechtsaußen positionierte Fossil-Ideologie war gestern und funktioniert nicht mehr, wenn andere Länder auf E-Mobilität setzen und wir dann nicht einmal unsere Gebrauchtfahrzeuge ins Ausland abschieben können!

Link https://blog-demokratie.de/warum-die-verbrennerfahrzeuge-im-gebrauchtwagenmsrkt-immer-wertloser-und-schwerer-zu-verkaufen-sein-werden/

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Weitere Links:

Link https://blog-demokratie.de/auto-wahnsinn-gestoppt-aethiopien-verbietet-stinkende-verbrenner-das-steckt-dahinter/

#CDU #BadenWürttemberg #ManuelHagel #ZukunftOderRückschritt #DemokratieStärken

  • Fotos KI-gestützt